Wischen mit drei Fingern
Dreifingergesten auszuführen, erfordert die meiste Übung. Das Wischen mit drei Fingern nach oben lässt eine Übersicht über die vorhandenen Fenster erscheinen, ähnlich dem Exposé von Mac OS X. Nach unten wird der Desktop freigegeben.
Sehr schick sind die Anzeigen auf dem Bildschirm die zeigen, welche Geste gerade ausgeführt wurde. Sie sind nicht aufdringlich und helfen anfangs enorm, die richtigen Gesten auszuführen. Wer sich dennoch an den Anzeigen stört, kann sie auch einfach abschalten. Das gilt auch für Gesten.
Schwächen zeigte die Maus noch beim Scrollen von Inhalten. Scrollen mit Schwung funktionierte zwar, und auch das Scrollen in alle Richtungen geht, dies ist aber noch nicht so einfach wie mit scrollradbasierten Mäusen - die allerdings auch kein 360-Grad-Scrollen umsetzen müssen. Microsoft verspricht hier noch Verbesserungen, die in den kommenden Monaten im Treiber umgesetzt werden sollen.
Wie Microsoft angab, ist die Maus vor allem auf Windows 7 zugeschnitten. Bei anderen Betriebssystemen verhält sich die Maus wie eine generische Maus mit zwei Tasten. Das schließt alte Windows-Versionen genauso ein wie Mac OS X.
Die Maus kann mehr als Microsoft will
Prinzipiell ist die Maus noch zu viel mehr in der Lage. Die Anzahl der registrierten Touchpunkte soll über fünf liegen, obwohl nur drei benutzt werden. Microsoft setzt weitere Gesten nicht um, um den Anwender nicht zu verwirren. Ein ähnlicher Ansatz, den wohl auch Apple mit der Magic Mouse verfolgt, die weniger kann als das Magic Trackpad. Bei Apple haben einige Entwickler sich des Eingabegeräts angenommen, um weitere Gesten zu ermöglichen. Es wird spannend zu verfolgen, ob die Entwickler auch aus Microsofts Touch Mouse mehr herausholen werden. Microsoft gab beispielsweise im Gespräch an, dass eine dritte Maustaste prinzipiell umsetzbar wäre.
Die Batterielaufzeit konnte noch nicht ermittelt werden. Geschätzt werden derzeit vier bis sechs Monate.
Fazit
Insgesamt machte die Maus beim Ausprobieren einen sehr guten Eindruck. Wenn Microsoft jetzt noch, wie versprochen, am Scrollen arbeitet, dann eignet sich die Maus gut fürs normale Arbeiten. Typische Windows-7-Funktionen lassen sich mit dieser Maus schneller nutzen. Spieler sollten aber definitiv von der Maus absehen.
Rund anderthalb Jahre vergingen vom ersten Prototyp bis zur jetzigen Version der Touch Mouse. Trotzdem kann die Maus noch nicht erworben werden. Erst im Juni 2011 soll das Eingabegerät in Europa und den USA verkauft werden. Der US-Preis liegt bei rund 80 US-Dollar. Preise für Europa sind noch nicht bekannt.
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| Ausprobiert: Microsofts Multitouch-Maus mit Apple-Magie |
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Schade, dass ich das nicht damals wusste, als die Dinger so im Laden rumlagen. Ich dachte...
Wie meinst du das mit dem "Raster"?
Kann ich Absolut bestätigen Ich hab meinen PC selber zusammen gestellt und gebaut. Mein...
Nee. Dann muss ich zum Bedienen des Scrollrades den Zeigefinger bewegen. Zuviel Aufwand...