Via

Controller für vier USB-3.0-Ports ist fertig

Der seit Mitte 2010 angekündigte Hostadapter VL800 von Via ist fertig. Er kann als einer der ersten Chips vier Ports für USB 3.0 zur Verfügung stellen. Verkauft wird der Baustein aber immer noch nicht - es fehlt an der Zertifizierung.

Artikel veröffentlicht am ,

Wie Via auf der CES Golem.de erklärte, hat das Unternehmen den VL800 und mehrere Adapterkarten beim USB Implementors Forum (USB-IF) eingereicht. Das geschah kurz vor dem Jahreswechsel, und nun wartet Via auf die Zertifizierung. Erst danach kann der VL800 an Hersteller von PCs und Adapterkarten ausgeliefert und mit dem Superspeed-Logo für USB 3.0 versehen werden.

Stellenmarkt
  1. Scrum Master / Agile Coach / Agile Master (w/m/d)
    Method Park by UL, Erlangen
  2. Technischer Energiemanager (m/w/d)
    EnergiData GmbH, Duisburg
Detailsuche

Die Tests durch das USB-IF können Via zufolge Wochen oder Monate dauern. Dass das an technischen Schwächen des eigenen Produkts liegen könnte, vermutet der taiwanische Chiphersteller nicht. Vielmehr stellt der Hostadapter auch die Testgeräte vor unerwartete Probleme: Die sind nämlich laut Via nur auf gleichzeitige Prüfungen von zwei Ports ausgelegt.

Dabei geht es nicht allein um Übertragungsgeschwindigkeiten und Kompatibilität, sondern auch um elektrische Parameter. Diese müssen an allen Ports vom selben Messgerät kontrolliert werden, um Beeinflussungen durch verschiedene Apparate auszuschließen. Via ist sehr zuversichtlich, dass Hard- und Software des VL800 die Prüfungen überstehen. Spätestens Mitte 2011 sollen Geräte mit dem Chip im Handel sein.

Neben den vier Ports soll der Baustein noch andere Vorteile bieten. So sollen die Leitungen vom Hostadapter bis zu den Buchsen viel länger sein können als beim weit verbreiteten NEC-Chip für zwei Ports. Das erleichtert und verbilligt das Design von Mainboards, vor allem bei Notebooks, bei denen der Platz stärker begrenzt ist. Dass die NEC-Chips stets sehr nahe an den Ports platziert sind, ist bei allen Mainboards mit USB 3.0 auffällig, auch bei den neuen Sandy-Bridge-Mainboards. Hier verbaut selbst Intel - das bisher USB 3.0 nicht in eigenen Chipsätzen unterstützt - derzeit den NEC-Baustein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Künstliche Intelligenz
KI in Zeiten der Dampfmaschine

Künstliche neuronale Netze sind hochaktuell - doch der entscheidende Funke für die KI sprang schon in den 1940er Jahren aus den Neurowissenschaften über.
Von Helmut Linde

Künstliche Intelligenz: KI in Zeiten der Dampfmaschine
Artikel
  1. Nachfolger von Windows 10: Microsoft überarbeitet die Widgets in Windows 11
    Nachfolger von Windows 10
    Microsoft überarbeitet die Widgets in Windows 11

    Bisher gibt es im Widgets-Panel unter Windows 11 nicht viel zu sehen. Microsoft will das mit Sun Valley 2 ändern und mehr Apps integrieren.

  2. Intel SGX: Cyberlink rät zu alten CPUs für UHD-Blu-rays
    Intel SGX
    Cyberlink rät zu alten CPUs für UHD-Blu-rays

    Weil Intel kein SGX mehr unterstützt, empfiehlt Cyberlink, keine aktuelle Hardware zu nutzen und keine Software-Updates einzuspielen.

  3. Elektromobilität: Ladesäulen für BP bald profitabler als Tankstellen
    Elektromobilität
    Ladesäulen für BP bald profitabler als Tankstellen

    BP steht kurz davor, dass Schnellladestationen profitabler sind als Tankstellen. Das könnte zusätzliche Investitionen in Ladesäulen bringen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Bosch Professional zu Bestpreisen • WSV bei MediaMarkt • Asus Vivobook Flip 14" 8GB 512GB SSD 567€ • Philips OLED 65" Ambilight 1.699€ • RX 6900 16GB 1.489€ • Asus Gaming-Notebook 17“ 16GB 1TB SSD 1.599€ • Gainward RTX 3080 12GB 1.639€ [Werbung]
    •  /