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Spielebranche

Jowood ist pleite

Der österreichische Publisher und Entwickler Jowood hat Insolvenz angemeldet - Grund dürften schlechte Verkaufszahlen von wichtigen Produkten wie Arcania sein. Das Management rechnet damit, die Probleme durch Verhandlungen mit den Gläubigern zu lösen.

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Spielebranche: Jowood ist pleite

Seit Jahren schon erweckt die Jowood Entertainment AG aus Wien den Eindruck, sich mehr schlecht als recht durchzuwurschteln - etwa im Falle des viel zu früh veröffentlichten Gothic 3 und dessen Erweiterung. Jetzt hat das Unternehmen Insolvenz angemeldet. Einer Pressemitteilung zufolge sind die "Bemühungen um die Neustrukturierung der Kapitalisierung sowohl das Fremd- als auch das Eigenkapital betreffend am 06.01.2011" gescheitert. Die Wiener Börse hat den Handel mit Jowood-Aktien kurz nach Bekanntgabe der Insolvenz am 7. Januar 2011 ausgesetzt.

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Der Vorstand geht davon aus, dass durch Verhandlungen mit den Gläubigern und mit Hilfe neuer Investoren der Fortbestand des Unternehmens gesichert werden kann. Auch die weitere Beschäftigung der zuletzt 90 Mitarbeiter soll so ermöglicht werden.

Wenige Tage vor der Insolvenz hatte Jowood den Münchner Publisher Koch Media auf Zahlung von 2,46 Millionen Euro verklagt. Bei dem Rechtsstreit geht es um die aktienrechtliche Bewertung von Sacheinlagen, die Koch bei Jowood eingebracht hat. Das Unternehmen hat Mitte Oktober 2010 seinen bislang letzten Titel Arcania: Arcania Gothic 4 veröffentlicht. Das Rollenspiel erhielt durchwachsene Bewertungen, Jowood äußerte sich über die Verkaufszahlen dennoch sehr zufrieden.



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Maturion 12. Jan 2011

Soweit ich weiß arbeiten heute eh keine Entwickler mehr bei JoWood, nur noch Marketing...

Saboteur 11. Jan 2011

Meine Reaktion als ich die Nachricht gelesen habe: "YESSSSSSSS!" Der Name Jowood ist ein...

Bloody 10. Jan 2011

Aquanox :) (1 und 2) Wobei Jowood eigentlich wenig Spiele selbst entwickelt hat, die...

Tapete1 10. Jan 2011

Haben aus Gothic 3 nix gelernt, und bei Gothic 4 wieder alles vergeigt. Sehr gut es gibt...

SUNW 10. Jan 2011

am Wirtschaften. Weil alles so schön war musste es ja am Markt angenommen werden...


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