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Voomote One

iPhone als Fernbedienung fürs Heimkino in allen Räumen

Das Berliner Unternehmen Zero1 zeigt auf der CES ein Gerät, in das ein iPhone mit iOS 4 gesteckt werden kann. Das Handy arbeitet damit als Infrarotfernbedienung für den heimischen Gerätepark, die Einrichtung läuft über das iPhone. Die Aktionen wie "Fernsehen" oder "DVD gucken" lassen sich für jeden Raum getrennt programmieren.

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Voomote One
Voomote One

Ende Februar 2011 soll die Voomote auf den Markt kommen und 69 Euro kosten. Das ist etwa die Hälfte dessen, was andere Universalfernbedienungen mit Touchscreen wie die Harmony One von Logitech kosten. Anders als etwa die Harmony benötigt die Voomote keinen PC, um die Befehle für die zu bedienenden Geräte zu lernen.

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Die Einrichtung läuft vollständig über das iPhone. Unterstützt werden alle Apple-Handys, auf denen iOS 4 läuft, also auch die älteren Modelle 3GS und 3G. Laut Zero1-Chef Alexander Gruber kennt die Onlinedatenbank rund 98 Prozent der Unterhaltungselektronik auf dem Markt. Befehle für die restlichen Geräte kann die Voomote, wie andere Fernbedienungen, über einen Sensor am unteren Ende der iPhone-Hülle lernen.

Alle Tasten des Handys bleiben bedienbar, wenn es in der Fernbedienung steckt. Telefonieren kann man dabei auch noch, die ausgebuchtete Abdeckung am unteren Ende, die eigentlich das Mikro verdeckt, soll durch ihre Form als Verstärker wirken. Auch während des Einsatzes als Fernbedienung kann das iPhone Anrufe empfangen und entgegennehmen.

Anders als die meisten bisherigen Universalfernbedienungen ist die Zahl der steuerbaren Geräte nur durch den Speicher des Telefons begrenzt. Und im Unterschied zur weit verbreiteten Harmony One orientiert sich die Voomote nicht an Geräten, sondern an Räumen. Bevor eine Aktion gestartet wird, muss auf dem Touchscreen zunächst ausgewählt werden, in welchem Raum sich derjenige befindet, der unterhalten werden will. Danach werden die Aktionen automatisch den dort vorhandenen Geräten zugeordnet. Steht also beispielsweise im Schlafzimmer ein Fernseher mit eingebautem DVB-T-Tuner, wird nur dieser gesteuert. Im Wohnzimmer können es dann auch Beamer und Sat-Receiver sein.

Bemerkenswert ist an dem Gerät die prompte Reaktion der Anwendung auf jede Benutzereingabe, sowohl bei der Einrichtung als auch bei der Bedienung der Geräte. Die Unterseite ist gewölbt, so dass das iPhone mit der Hülle wie eine ergonomische Fernbedienung in der Hand liegt.

Ein konzeptbedingter Nachteil ist das fehlende haptische Feedback von mechanischen Tasten, die sich dadurch auch blind bedienen lassen. Zero1 hat das durch ein lockeres Layout der Touch-Elemente gelöst, so dass sich nach etwas Gewöhnung auch die meistbenutzten Felder wie für Kanalwechsel und Lautstärkeregelung erahnen lassen sollten.

Die nächste Erweiterung per Software ist schon geplant: In der nächsten Revision sollen sich auch Geräte, die vornehmlich per Bluetooth gesteuert werden, über die Voomote-Software steuern lassen. Das gilt unter anderem für die Playstation 3, die keinen Infrarotempfänger besitzt. Bei anderen Universalfernbedienungen wie von Logitech und One-for-All sind für diese Funktion Zusatzgeräte nötig, Voomote will Geräte wie die PS3 über das Bluetooth-Modul des iPhones direkt steuern. Das geht jedoch auch ganz ohne eigene Fernbedienung über Fernseher mit CEC-Steuerung mit dem Infrarotgeber des TVs.



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voomote 27. Jan 2011

Es geht eben nicht nur um eine "Uni-Bedienung", sondern um eine Universal-Fernbedienung...

Apfelkuchen 12. Jan 2011

Ohne jetzt auf die spezielle Lösung von Zero1 einzugehen, verstehe ich deine Kritik...

Leser 07. Jan 2011

CEC ist der Oberbegriff für die HDMI-Steuerung, die ist nämlich genormt und klappt mit...


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