Livestreaming: Skype kauft Qik

Qik(öffnet im neuen Fenster) soll künftig die Skype-Software verbessern, das zumindest verspricht sich Skype von der Übernahme. Offenbar ist geplant, die Qik-Software in Skype zu integrieren.
Das 2006 gegründete Unternehmen Qik bietet Software für diverse Smartphones an, mit der sich Livestreams mit Mobiltelefonen aufnehmen und ins Netz senden lassen. Die Videos werden zugleich aufgezeichnet, so dass sie auch später nochmal abgespielt werden können. Insgesamt unterstützt Qik rund 200 Geräte.

Qik beschäftigt derzeit rund 60 Mitarbeiter und hat seinen Sitz in Redwood City (Kalifornien), unterhält aber auch ein Büro in Moskau.
Zusammen mit der Ankündigung der Übernahme verriet Skype noch einige Details zum eigenen Geschäft. Demnach werden mittlerweile rund 25 Prozent der internationalen Ferngesprächsminuten über Skype abgewickelt. Rund 40 Prozent der zwischen Skype-Nutzern geführten Gespräche werden mit Video abgehalten.
Details zu der Übernahme wurden nicht verkündet. US-Medienberichten zufolge(öffnet im neuen Fenster) soll der Kaufpreis bei rund 150 Millionen US-Dollar liegen.