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Apps für Macs: Apple öffnet den Mac App Store

Apple hat mit rund 1.000 kostenlosen und -pflichtigen Applikationen heute seinen Mac App Store eröffnet. Über den App Store können Entwickler Apps für Mac OS X vertreiben, ähnlich wie dies bei iOS-Geräten möglich ist.
/ Jens Ihlenfeld
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Der Mac App Store(öffnet im neuen Fenster) ist ab sofort als Softwareupdate auf Mac OS X v.10.6.6 zum Download erhältlich. Um darüber Apps herunterladen oder kaufen zu können, benötigen Nutzer einen iTunes-Account. Für Entwickler gelten zudem ähnlich strikte Bedingungen wie bei iOS, wollen sie Apps über den Mac App Store vertreiben.

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Apple selbst bietet über den Mac App Store unter anderem seine iLife-Applikationen iPhoto, iMovie und Garageband-Apps an, die dort einzeln je 11,99 Euro kosten. Auch die iWork-Applikationen Pages, Keynote und Numbers sind über den App Store erhältlich, sie kosten jeweils 15,99 Euro. Die Fotobearbeitungs- und -verwaltungssoftware Aperture ist für 62,99 Euro zu haben.

Autodesk bietet seine Applikation Sketchbook Pro über den Mac App Store an, Ancestry.com seine Software zur Erstellung von Familienstammbäumen.

Wie beim App Store für iOS-Geräte gilt auch beim Mac App Store: Apple behält 30 Prozent des Verkaufspreises ein, 70 Prozent werden an den Entwickler ausgeschüttet.

Wer seine Applikationen aber über Apples Mac App Store vertreiben will, muss sich an die Mac App Store Review Guidelines(öffnet im neuen Fenster) halten. Darin heißt es unter anderem: "Applikationen, die abstürzen, werden abgewiesen. Gleiches gilt für Applikationen, die Fehler aufweisen oder sich anders verhalten als versprochen. Auch undokumentierte oder versteckte Funktionen sind nicht erlaubt. Entwickler dürfen zudem ausschließlich auf von Apple bereitgestellte öffentliche APIs zugreifen." Auch Betaversionen, Demos, Trial- und Testversionen sind nicht erlaubt.

Apple weist darauf hin, dass auch Applikationen abgelehnt werden, wenn sie Funktionen abdecken, für die es bereits viele andere Applikationen im App Store gibt. Abgelehnt werden gegebenenfalls auch Apps, die "nicht sehr nützlich sind" oder nicht auf Dauer unterhaltsam sind. Auch Java ist dabei nicht erlaubt.

Erstellt werden dürfen die Pakete für den App Store ausschließlich mit den in Xcode enthaltenen Werkzeugen. Installer von Drittanbietern sind untersagt. Zudem muss jede Applikation alle benötigten Bibliotheken selbst mitbringen, von mehreren Applikationen geteilte Bibliotheken dürfen nicht verwendet werden. Auch dürfen keine zusätzlichen Bestandteile einer Applikation nachträglich heruntergeladen werden.


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