Touchscreentisch: Surface 2.0 sieht durch die Pixel

Die neue Generation des Multitouchtisches Surface kann auf eine aufwendige Kamera- und Projektionskonstruktion verzichten. Das in Zusammenarbeit mit Samsung entwickelte Gerät ist deutlich flacher geworden. So flach, dass der Besitzer den Tisch nun wie einen Monitor an die Wand hängen kann.

Grund für das sehr viel flachere Gehäuse ist eine neue Kameratechnik. Die Pixel des Displays selbst sind nun das Kamerasystem. Damit kann Surface erneut nicht nur zahlreiche Finger oder ganze Hände erkennen, sondern beispielsweise auch bedruckte Zettel lesen. Der neue Surface-Tisch soll billiger als der Vorgänger sein, der mehr als 10.000 Euro kosten kann. Einen Preis nannte Microsoft allerdings noch nicht. Trotzdem soll Surface weiterhin ein widerstandsfähiges System sein, das beispielsweise in Geschäften für Kundengespräche genutzt wird.
Surface bleibt auch in der zweiten Generation ein Gerät für die Industrie. Nur sehr vage skizziert Microsoft die Pläne rund um Surface. Es wird erwartet, dass in ein bis zwei Jahren mehr Surface-2.0-Geräte zu sehen sein werden, als es derzeit Surface-Geräte der ersten Generation gibt.



