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Avatar Kinect: Kinect scannt Gesichtsausdrücke

CES2011
Microsofts Kinect soll künftig ein wichtiger Bestandteil des Wohnzimmers sein. Das Gerät wird zum Steuern von Filmen benutzt oder zum Livekommentieren von Sportsendungen – außerdem erkennt es Gesichtsausdrücke und setzt diese in Bewegungen um.
/ Andreas Sebayang
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Steve Ballmers Avatar
Steve Ballmers Avatar

Plötzlich spricht ein glatzköpfiger Avatar mit dem Aussehen von Steve Ballmer zum Publikum auf der Keynote der CES 2011 . Der Microsoft-Chef wird als lippensynchroner Avatar gezeigt. Er demonstriert, wie das kommende Avatar Kinect funktioniert: Mundbewegungen werden umgesetzt, der Avatar imitiert Ballmers lautes Lachen und die entsprechende Körperbewegung dazu und selbst die Augenbrauen zieht das Polygon-Ebenbild auf der Leinwand nach oben.

Steve Ballmer stellt Avatar Kinect auf der CES 2011 vor
Steve Ballmer stellt Avatar Kinect auf der CES 2011 vor (02:44)

Noch im Frühling 2011 will Microsoft das Kinect -Update anbieten. Es wird allerdings Xbox-Live-Mitgliedern mit Gold-Status vorbehalten sein. Hauptsächlich für die USA relevant ist zudem die Kinect-Kompatibilität mit dem Onlinevideodienst Netflix, und in den kommenden Monaten soll auch der Abovideodienst Hulu Plus per Kinect steuerbar sein. Microsofts erklärtes Ziel ist es, mit der Xbox 360 das controllerfreie Wohnzimmer zu etablieren. Die Suche nach der Fernbedienung wäre dann, zumindest ein Stück weit, Vergangenheit.

Bisher hat Microsoft nach eigenen Angaben acht Millionen Kinect-Einheiten an den Handel ausgeliefert und damit die eigenen Erwartungen übertroffen. Zudem gibt es jetzt mehr als 30 Millionen Xbox-Live-Nutzer.


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