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Phylo: Daddeln gegen genetische Defekte

Phylo

Daddeln gegen genetische Defekte

Der Mensch ist gut darin, Muster zu erkennen - das machen sich kanadische Wissenschaftler zunutze: Ihr Browserspiel Phylo sieht auf den ersten Blick aus wie ein simples Klötzchenspiel, unterstützt tatsächlich aber Großrechner im Kampf gegen Erbkrankheiten und Krebs.

Eigentlich müsste der genetische Code von Fledermaus und Schäferhund in erstaunlich vielen Fällen nahezu deckungsgleich sein. Nur vergleichsweise selten gibt es Unterschiede, etwa anders angeordnete Basenpaare oder Lücken. Diese Differenzen sind für Wissenschaftler interessant, denn sie können ein Hinweis auf krankhafte Mutationen sein, die unter anderem zu Krebs führen können. Forscher der Fakultät für Computerwissenschaften an der McGill University in Montreal stellen das Browserspiel Phylo vor, mit dem Menschen helfen können, solche Unterschiede zu erkennen, um irgendwann später vielleicht neuartige Therapieansätze zu finden.

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Phylo

Im Spiel geht es darum, Reihen mit vier farbigen Quadraten - entsprechend den Basen Adenin, Guanin, Cytosin und Thymin - unter Zeitdruck so anzuordnen, dass sie möglichst deckungsgleich und lückenlos sind. Bei den Reihen handelt es sich um Ausschnitte aus echtem genetischem Code, der mit Hilfe von DNA-Sequenzierern aufbereitet wurde und nun im Genbrowser der University of California Santa Cruz (UCSC) zur weiteren Analyse bereitsteht.

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass Menschen diese Muster intuitiv noch weitaus besser erkennen und neu anordnen können als die meisten Großrechner. Das, was der Spieler in Phylo als sein für den Highscore optimiertes Ergebnis freigibt, wandert zurück in die Datenbank der Forscher, wird gesammelt und dann von ausgeklügelten Algorithmen besonders intensiv bearbeitet.

Anders als bei Projekten wie der Außerirdischen-Suche Seti@home geht es also nicht darum, die Arbeitsleistung des Rechners zu verwenden - sondern tatsächlich um die des Spielers. Derzeit ist Phylo nur als Browserspiel auf Basis von Flash verfügbar. Um auf eine möglichst große menschliche Schwarmintelligenz zugreifen zu können, planen die Wissenschaftler der McGill University auch die Umsetzung als Facebook-Spiel und für mobile Endgeräte.


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KKKOK 07. Jan 2011

Vieleicht sollte man den Mathematik - Teil und den Informatik - Teil bei Bio...

JackyChun 06. Jan 2011

SGU ist einfach nur genial aber wie immer wurde die Syncro total veramscht lasst euch von...

Der_wissen_schafft 06. Jan 2011

Dazu empfehle ich mal folgende Nature Publikation, vor ein paar Monaten erschienen...

punkd 05. Jan 2011

rütli?

puffmutter 05. Jan 2011

Juristrolle net verjesse... :)



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