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SATA USM: Universal Storage Module für Unterhaltungselektronik geplant

CES2011
Die Serial ATA International Organization (SATA-IO) stellt zur CES das SATA Universal Storage Module vor. Die neue auf SATA basierende Schnittstelle ist gedacht, um Unterhaltungselektronik mit auswechselbaren Festplatten zu bestücken, ohne dass dazu Kabel angeschlossen werden müssen.
/ Jens Ihlenfeld
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Unterhaltungselektronik mit Slots in die Festplatten einfach nur einzustecken, das soll das neue SATA Universal Storage Module(öffnet im neuen Fenster) (USM) ermöglichen. Das betrifft Geräte wie Fernseher, Spielekonsolen, Set-Top-Boxen, Computer und Dockingstationen.

Der Standard SATA USM soll dafür sorgen, dass all diese Geräte leicht um austauschbare Festplatten erweitert werden können. Die müssen nur in einen entsprechenden Slot eingesteckt werden. Eine zusätzliche Verkabelung soll nicht notwendig sein.

Die dabei genutzte SATA-Schnittstelle unterstützt Datentransferraten von bis zu 6 GBit/s, wie auch aktuelle herkömmliche SATA-Festplatten. Um auch Laufwerke älterer SATA-Generationen zu unterstützen, kann die Übertragungsgeschwindigkeit auf 3 oder 1,5 GBit/s gedrosselt werden.

Die SATA-IO geht davon aus, dass die Spezifikation für das Universal Storage Module im Laufe des ersten Halbjahres 2011 fertiggestellt werden. Sie soll beschreiben, wie eine SATA-Schnittstelle in ein USM-Modul zu integrieren ist und wie die Stromversorgung erfolgt. Parallel arbeitet das Small Form Factor Committee (SFF) an einer komplementären Spezifikation, die die Größe und Anforderungen an USM-Geräte und die entsprechenden Slots für Unterhaltungselektronik festlegt.

Auf der CES zeigen erste Hersteller bereits USM-Prototypen, darunter Seagate und Thermaltake.


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