Abo
  • Services:

Part Time Scientists

Lunar-X-Prize-Teilnehmer kooperieren mit DLR

Die Part Time Scientists, einer der Teilnehmer des Google Lunar X-Prize, ist eine Partnerschaft mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt eingegangen. Die Kooperation soll nicht auf den Lunar X-Prize beschränkt bleiben.

Artikel veröffentlicht am ,
Logo des Projekts
Logo des Projekts

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) kooperiert mit dem Team Part Time Scientists, einem der Teilnehmer des Google Lunar X-Prize. Die beiden Partner wollen künftig gemeinsam Raumfahrtkonzepte und -technologien entwickeln.

Auf zum Mond

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, deutschlandweit
  2. diconium digital solutions GmbH, Stuttgart

Die Part Time Scientists sind eines der Teams, die an dem von Google und der X-Prize-Foundation ausgeschriebenen Google Lunar X-Prize teilnehmen. Dessen Ziel ist es, bis zum 31. Dezember 2014 einen Roboter auf den Mond zu schießen. Nach einer weichen Landung muss sich der Roboter mindestens 500 Meter von seinem Landeplatz weg bewegen und Bilder, Videos und Daten zur Erde senden. Das Team, dem das vor Ende des Jahres 2012 gelingt, gewinnt ein Preisgeld von 20 Millionen US-Dollar. Ab dem 1. Januar 2013 reduziert sich das Preisgeld um 5 Millionen US-Dollar.

Die Part Time Scientists haben rund 70 Mitglieder, die meisten aus Deutschland und Österreich. Die Teilzeitwissenschaftler sind im Hauptberuf unter anderem Informatiker, Physiker und Ingenieure aus verschiedenen Disziplinen. Bekanntestes Mitglied dürfte Jack Crenshaw sein: Der ehemalige Mitarbeiter des Apollo-Programms berechnet die Flugbahn für die Mondmission.

Mit SpaceX in den Low Earth Orbit

Das 2009 gegründete Team plant, 2012 die Landefähre Jules zusammen mit dem Mondfahrzeug Asimov Junior auf den Mond zu schießen. Lander und Rover sollen zunächst von einer Trägerrakete vom Typ Falcon 1E des US-Raumfahrtunternehmens Space Exploration Technologies (SpaceX) in den sogenannten Low Earth Orbit (LEO) transportieren. Von dort aus, so der Plan, wird Jules zum Mond fliegen und Asimov Junior absetzen.

  • Asimov Junior, der Mondrover der Part Time Scientists (Foto: wp)
  • Vorgestellt wurde der Prototyp 2010 auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung in Berlin. (Foto: wp)
Asimov Junior, der Mondrover der Part Time Scientists (Foto: wp)

Der mit Kameras, Sendeeinrichtung und einem schwenkbaren Solarmodul ausgerüstete Rover wird dann vom Landeplatz wegfahren und in angemessener Entfernung hochaufgelöste Bilder und Videos sowie eine SMS und eine E-Mail zur Erde schicken. Jules und Asimov Junior existieren derzeit als Prototypen: Letzteren präsentierten die Part Time Scientists im Juni vergangenen Jahres auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung in Berlin. Den Prototyp der Landefähre Jules haben sie im Dezember 2010 auf der Messe Euromold in Frankfurt vorgestellt.

Kooperation über Google Lunar X-Prize hinaus

Die Partnerschaft von Part Time Scientists und DLR soll jedoch nicht auf den Google Lunar X-Prize beschränkt bleiben, sondern, so die Part Time Scientists, "auch künftigen Missionen beider Partner zugutekommen." Auf der Seite des DLR werden sich das Institut für Kommunikation und Navigation sowie das Institut für Robotik und Mechatronik beteiligen. Das Institut für Kommunikation und Navigation arbeitet unter anderem an dem europäischen Satellitennavigationssystem Galileo mit. Die DLR-Robotiker haben den Serviceroboter Justin entwickelt.

Neben den Part Time Scientists beteiligt sich ein zweites deutsches Team an dem von Google ausgerufenen Rennen zum Mond: Das aus dem Berliner Verein c-base hervorgegangene Projekt Open Moon will von einem Wetterballon eine Rakete bis in 30 km Höhe transportieren lassen. Dort soll die Rakete starten und einen Roboter auf den Mond bringen. Finanziert werden soll der Mondflug von Spenden aus der Internetcommunity.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (Prime Video)
  2. ab je 2,49€ kaufen

deuterium 04. Jan 2011

Da will jemand den ersten deutschen Rover zum Mond senden, und das auch noch in seiner...

Bernd82 04. Jan 2011

Das verdient doch mal Zustimmung. Bin gespannt was sich hieraus entwickelt. Gruß, Bernd


Folgen Sie uns
       


Smarte Soundbars - Test

Wir haben die beiden ersten smarten Soundbars getestet. Die eine ist von Sonos, die andere von Polk. Sowohl die Beam von Sonos als auch die Command Bar von Polk dienen dazu, den Klang des Fernsehers zu verbessern. Aber sie können auch als normale Lautsprecher verwendet und dank Alexa auch mit der Stimme bedient werden. Zudem lässt sich auf Zuruf ein Fire-TV-Gerät verbinden und mit der Stimme steuern. Allerdings reagieren beide Soundbars dabei zu träge.

Smarte Soundbars - Test Video aufrufen
Elektromobilität: Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen
Elektromobilität
Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen

Die Anschaffung eines Elektroautos scheitert häufig an der fehlenden Lademöglichkeit am heimischen Parkplatz. Doch die Bundesregierung will vorerst keinen eigenen Gesetzesentwurf für einen Anspruch von Wohnungseigentümern und Mietern vorlegen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. TU Graz Der Roboter als E-Tankwart
  2. WLTP VW kann Elektro- und Hybridautos 2018 nicht mehr verkaufen
  3. Elektroautos Daimler-Betriebsrat will Akkuzellen aus Europa

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Fancy Bear Microsoft verhindert neue Phishing-Angriffe auf US-Politiker
  2. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  3. US Space Force Planlos im Weltraum

Disenchantment angeschaut: Fantasy-Kurzweil vom Simpsons-Schöpfer
Disenchantment angeschaut
Fantasy-Kurzweil vom Simpsons-Schöpfer

Mit den Simpsons ist er selbst Kult geworden, und Nachfolger Futurama hat nicht nur Sci-Fi-Nerds mit einem Auge für verschlüsselte Gags im Bildhintergrund begeistert. Bei Netflix folgt nun Matt Groenings Cartoonserie Disenchantment, die uns trotz liebenswerter Hauptfiguren in Märchenkulissen allerdings nicht ganz zu verzaubern weiß.
Eine Rezension von Daniel Pook

  1. Streaming Wachstum beim Pay-TV dank Netflix und Amazon
  2. Videostreaming Netflix soll am Fernseher übersichtlicher werden
  3. Quartalsbericht Netflix verfehlt eigene Prognosen um 1 Million Neukunden

    •  /