Turbo-Boost jetzt mit Burst-Nachbrenner
Das immer weitreichendere Power-Management unter Kontrolle des System Agent über das gesamte Die ermöglicht mehr Stufen für den Turbo-Boost. Statt bisher in Schritten von 133 MHz für den Bustakt wird nun aber in Stufen von 100 MHz gezählt. Und wie schon bei den mobilen Arrandales ist das Delta zwischen Basistakt und höchster Turbostufe bei den Notebook-CPUs am größten. So können beispielsweise die LV-/ULB-Prozessoren ihren Takt um bis zu 1,1 GHz steigern. Der Core i7-2617M kommt so von 1,5 GHz auf 2,6 GHz, wenn nur ein Kern zu tun hat.
Bei den schnellsten Desktop-CPUs sind es weiterhin nur die gewohnten vier Stufen, etwa 3,4 bis 3,8 GHz beim Core i7-2600K. Bei allen Sandy-Bridges kommt hier aber ein wichtiger Effekt ins Spiel.
Sind nicht alle Kerne ausgelastet, kann der Prozessor seine TDP sogar kurzfristig überschreiten, was Intel "Burst Mode" nennt, unter dieser Bezeichnung ist die Funktion auch im BIOS von Intel-Mainboards zu finden. Mehr als die TDP zu verheizen ist möglich, weil sich Wärme in einem Chip nicht explosionsartig ausbreitet und vom aufgeklebten Heat-Spreader schnell abgeführt wird - wenn nicht die ganze CPU an mehreren Stellen gleichzeitig auf einen Schlag sehr warm wird.
Da der Prozessor über den System Agent mit dessen Spannungs- und Taktregelung aber weiß, wo es heiß wird, kann der Burst-Mechanismus funktionieren. Er dient bei den Desktop-CPUs beispielsweise dazu, auch kurz alle vier Kerne mit dem Maximaltakt laufen zu lassen. Das lässt sich im BIOS - zumindest bei den Intel-Boards - von der vorgegebenen Sekunde bis auf 99 Sekunden einstellen. Einen messbaren Effekt auf die Benchmarks hatte diese Funktion aber nicht.
Laut Intel dienen die Bursts auch vor allem zum Abfangen von kurzen Spitzen in der Anforderung von Rechenleistung, um das System für den Benutzer nicht ausgelastet erscheinen zu lassen. Zusammen mit den einstellbaren Multiplikatoren, Spannungen und auch der TDP, die bei den K-CPUs mit geeigneten Boards ebenfalls regelbar ist, ergibt sich hier ein weites Feld für Übertakter.
Die Intel-Funktionen wie die XMP-Profile für Speichermodule gibt es bei High-End-Boards weiterhin. So lief auch das neue Kit KHX2133C9 mit zwei 2-GByte-Modulen von Kingston auf Anhieb. Es benötigt bei effektiv 2.133 MHz nur 1,65 Volt, was Intel weiterhin als Maximum für den Speichercontroller empfiehlt.
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Hmmm, also Menschen kaufen sich in der Regel einen neuen Rechner, wenn sie a) erstmals...
Wenn ich mir die derzeitige Intel-Grafik anschaue, kann das noch lange dauern. nur wer...
Nein danke, Intel.... Auch wenn das sicher nicht so heiß gegessen wird wie gekocht - die...
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