Welcher Core i kann was?

Die neuen Prozessoren sind schneller als ihre Vorgänger - und daher brauchen sie auch höhere Modellnummern. Die gingen Intel jedoch schon mit dem Sechskerner Core i7 980X im dreistelligen System fast aus, also bekommen die Sandys gleich vierstellige Nummern. Wie schon bei ersten Core-i-Prozessoren erlaubt die Familie, also Core i3, 5 oder 7, keinen Rückschluss auf die Zahl der Kerne.

  • Profil 'Performance', 1.280 x 1.024 Pixel
  • Cinebench R10, 32 Bit
  • Cinebench R11.5, 64 Bit
  • 1.280 x 1.024 Pixel, mittlere Details
  • Das Micro-ATX-Board DH67BL
  • 257 RAW-Dateien in TIFF umwandeln
  • PC Mark Vantage Overall-Score
  • Super Pi mit 4 Millionen Iterationen
  • Leistungsaufnahme Gesamtsystem
  • Leistungsaufnahme Gesamtsystem
  • Leistungsaufnahme Gesamtsystem mit Cinebench R10
  • 23 Minuten AVCHD nach 720p-WMV
  • 257 RAW-Dateien archivieren
  • 700 MByte WAV in MP3 konvertieren
  • Bis 1,1 GHz mehr erreichen die ULV-CPUs mit dem neuen Turbo.
  • Die schnellsten Desktop-CPUs der Sandy Bridges
  • Die kleinsten Desktopmodelle
  • Die sparsamsten Desktop-CPUs
  • HDMI 1.4 will Intel per Treiber nachrüsten
  • Intel-Mobile-Lineup
  • Intel-Mobile-Lineup
  • Blockdiagramm mit Funktionsbeschreibung
  • Vom Frontend bis zur Ausführung
  • Das Frontend kann abgeschaltet werden, dank Micro-Op-Cache
  • Größere Puffer und weitere Ports
  • AVX ist doppelt so breit.
  • Alle Neuerungen von Sandy Bridge gelb markiert
  • Der Ringbus ist skalierbar.
  • Cache-Hits stören den Busverkehr nicht.
  • Der System Agent steuert Betriebszustände.
  • Spannungen auf dem Bus sind unabhängig.
  • So schnell können Standardnotebooks heute sein.
  • Intels neues Übertakterboard 'Burrage'
  • Version der Grafiktreiber
  • VSync lässt sich nicht global abschalten.
  • Optimierungen für Videowiedergabe
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  • Kingstons neue 2.133-MHz-Module laufen in P67-Boards.
  • Der neue Extreme-Kühler von Intel mit 'Quiet' und 'Power'
  • LEDs zeigen auf dem Burrage-Board, wo der Bootvorgang hängt.
  • Genug Platz zwischen Speicherslots und Grafikkarte
Die schnellsten Desktop-CPUs der Sandy Bridges

Immerhin ist das System aber im Vergleich zu den bisherigen CPUs konsistent geblieben. So haben die mobilen Core i3 und i5 zwei Kerne, die per Hyperthreading vier Threads verarbeiten können. Sie unterscheiden sich sonst nur in der Taktfrequenz, nicht etwa in der Cache-Ausstattung. Selbst Intels Unterlagen sind hier nicht eindeutig: Eigentlich soll der neue Zwischenspeicher nun "Last Level Cache" (LLC) heißen, weil er aus Sicht der CPU ein L3-, für die GPU aber ein L2-Cache ist. In manchen der Intel-Folien in der Bildergalerie ist der Speicher aber nur als L3-Cache bezeichnet.

Auch Core i7 gibt es für Notebooks mit zwei Kernen. Wer auch unterwegs oder als Desktopersatz Wert auf vier Kerne legt, sollte auf den Buchstaben "Q" oder "X" am Ende der Modellnummer achten, nur solche der mobilen Core i7 mit Sandy-Bridge-Architektur sind Quad-Cores. Zudem variiert bei allen Modellen der Takt der integrierten Grafik, der maximal 900 (bei den besonders sparsamen ULV-CPUs) oder bis zu 1.300 MHz bei den Modellen mit Standardspannung und 35 bis 45 Watt betragen kann. Die neuen Core-i-CPUs für besonders flache und leichte Notebooks haben also ohne diskrete GPU rund ein Drittel weniger Grafikleistung.

Dabei ist aber zu beachten, dass es ebenso zwei Versionen der integrierten Grafik gibt: HD Graphics 2000 besitzt sechs Rechenwerke, HD Graphics 3000 aber zwölf. Zusammen mit den Varianten im Takt gilt es bei jedem Prozessor genau zu prüfen, wie viel Grafikleistung zu erwarten ist. Anhand der Modellnummer lässt sich das am schnellsten mit Intels ARK-Datenbank nachschlagen. Den LV-/ULV-CPUs hat Intel immerhin stets zwölf Einheiten mitgegeben.

Etwas einfacher ist die Situation bei den Desktop-CPUs. Hier hat nach wie vor ein Core i3 zwei Kerne mit Hyperthreading, und ein Core i5 ist ein Quad-Core für vier Threads. Hyperthreading auf Quad-Cores gibt es für die Arbeitsplatzrechner bei Intel weiterhin erst mit der Familie Core i7.

Bei der Grafik herrscht jedoch ein ähnliches Verwirrspiel wie bei den mobilen Prozessoren: HD Graphics 2000 gibt es bis 1.350 MHz, ebenso die Version 3000 mit doppelt so vielen Rechenwerken - aber auch die kleinere Version mit 1.100 MHz. Am Preis lässt sich der Unterschied ebenfalls kaum festmachen: 294 US-Dollar kostet für PC-Hersteller der Core i7-2600 HD Graphics 2000, der 2600K mit der 3000er-Grafik aber mit 317 Dollar kaum mehr. Zudem ist, wie bei allen CPUs mit Zusatz "K", hier der Multiplikator für einfaches Übertakten einstellbar.

Zu allem Überfluss betreibt Intels Marketingmaschine auch noch beinahe Fälschung der eigenen Firmengeschichte: Als "2nd Generation Intel Core Processors" werden die neuen Chips zumindest in US-Unterlagen bezeichnet. Wer also noch einen der Anfang 2006 erschienenen mobilen Core Duo oder den kurz darauf nachgeschobenen Core 2 Duo verwendet, kann seinen Rechner fast noch für topmodern halten. Danach kamen allerdings noch mehrere Generationen des Core 2 Duo und Quad sowie zwei Core-i-Ausgaben.

Allen Sandy Bridges ist gemein, dass sie - bedingt durch die Integration von Grafik und neuem PCIe-Controller - neue Mainboards benötigen. Die Fassung LGA 1155 für Desktops sieht dem LGA 1156 zwar sehr ähnlich, eine Plastiknase verhindert jedoch einfache Upgrades. Das wäre auch gefährlich, der neue Sockel ist anders beschaltet.

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 Core i7 Sandy Bridge im Test: Quad-Cores werden schneller und viel sparsamerStromsparen von Anfang an 
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iJones 09. Jan 2011

Hmmm, also Menschen kaufen sich in der Regel einen neuen Rechner, wenn sie a) erstmals...

SSD 06. Jan 2011

Wenn ich mir die derzeitige Intel-Grafik anschaue, kann das noch lange dauern. nur wer...

Hardwaresammler 05. Jan 2011

Nein danke, Intel.... Auch wenn das sicher nicht so heiß gegessen wird wie gekocht - die...

ja und 05. Jan 2011

beschneidungen, tpm - chips, intel - prozessoren, otternasen, zaunköniglebern...



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