Abo
  • Services:

Openleaks.org

Neues Whistleblower-Projekt vorgestellt

Ex-Wikileaks-Aktivist Daniel Domscheit-Berg stellte in einem kurzfristig anberaumten Vortrag auf dem 27C3 die neue Whistleblower-Seite Openleaks.org vor. Sie soll sich wesentlich von Wikileaks unterscheiden.

Artikel veröffentlicht am ,
Daniel Domscheit-Berg auf der 27C3
Daniel Domscheit-Berg auf der 27C3

Domscheit-Berg betont, dass das Openleaks.org-Projekt nicht nur von ihm stamme, es werde von vielen weiteren Menschen getragen. Er sagte, es brauche keine zentrale Figur für das Konzept einer Veröffentlichungsplattform, denn diese biete einerseits eine zu große Angriffsfläche und störe so die eigentliche Arbeit, andererseits sei das nicht die Grundlage einer breiten, offenen Plattform, für die Openleaks.org stehe.

Inhalt:
  1. Openleaks.org: Neues Whistleblower-Projekt vorgestellt
  2. Keine rein kommerzielle Lösung

Der Grund, warum es nur wenige Veröffentlichungsplattformen gibt, sei vor allem die rechtliche Grauzone. Auch seien die technischen Aspekte äußerst kompliziert. Zudem sei der Erfolg einer Veröffentlichung von der kompletten Verfügbarkeit aller entsprechenden Dokumente abhängig und das ziehe bei der Eigenrecherche auch mögliche Repressalien für die Quelle und den Redakteur nach sich. Eine einzige zentrale Plattform solle es nicht geben.

Optimierte Plattform

Die einzelnen Schritte von der Abgabe bis zur Veröffentlichung von geheimen Dokumenten seien komplex und vielfältig. Sie alle unter einen Hut zu bringen sei schwierig. Verschiedene Schritte erfordern verschiedene Mitarbeiter. Das erschwere die Skalierung der verschiedenen Arbeitsschritte. Openleaks.org will diese Bottlenecks vermeiden.

Zudem sei der Effekt (Impact) der Veröffentlichungen unterschiedlich. Domscheit-Berg führte aus, dass Dokumente, die eher auf lokale Probleme hinwiesen, über globale Plattformen nicht an die Stellen gelangen würden, an denen sie relevant seien. Openleaks.org wolle auch länderspezifische oder regionalspezifische Dokumente verwalten. Außerdem seien global relevante Dokumente äußerst schwierig zu redigieren.

Keine rein kommerzielle Lösung 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  3. 5€ inkl. FSK-18-Versand

ChaosGeek 04. Jan 2011

Mehr als meine Posts zu kopieren kommt da scheinbar auch nicht mehr. War ja irgendwie zu...

nöheutnich 03. Jan 2011

was stört mich grad an dem Gedanken?

Dir ist schon... 02. Jan 2011

dass Wiederholungen deine Aussagen nicht besser machen und deine Meinung nicht...

Dir ist schon... 02. Jan 2011

dass es ums Prinzip ging. Aber egal. Wenn du willst kannst du auch ein paar griechische...

ChaosGeek 02. Jan 2011

Ein Problem ist die s/w malerei. Man muss sich auf keine Seite schlagen (Bsp. Apple vs...


Folgen Sie uns
       


VR-Brille Varjo VR-1 ausprobiert

Das VR-Headset VR-1 von Varjo stellt den zentralen Bereich des Displays sehr scharf dar, wodurch auch feine Details erkennbar sind.

VR-Brille Varjo VR-1 ausprobiert Video aufrufen
Emotionen erkennen: Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn
Emotionen erkennen
Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn

Wer lächelt, ist froh - zumindest in der Interpretation eines Computers. Die gängigen Systeme zur Emotionserkennung interpretieren den Gesichtsausdruck als internes Gefühl. Die interne Gefühlswelt ist jedoch sehr viel komplexer. Ein Projekt des DFKI entwickelt ein System, das Gefühle besser erkennen soll.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Ökostrom Wie Norddeutschland die Energiewende vormacht
  2. Magnetfeld Wenn der Nordpol wandern geht
  3. Computational Periscopy Forscher sehen mit einfacher Digitalkamera um die Ecke

Huawei: Ohne Rücksicht
Huawei
Ohne Rücksicht

Die Regierung von Donald Trump geht auf allen Ebenen gegen den chinesischen Hersteller Huawei vor. Es geht um viel mehr als Finanzbetrug und Spionage.
Von Felix Lee

  1. Großbritannien Huawei zeigt 5G-Videoanruf zwischen drei Netzen
  2. Huawei USA setzen "langen Arm über Grenzen ein"
  3. 5G Großbritannien entscheidet sich gegen Huawei-Verbot

Metro Exodus im Technik-Test: Richtiges Raytracing rockt
Metro Exodus im Technik-Test
Richtiges Raytracing rockt

Die Implementierung von DirectX Raytracing in Metro Exodus überzeugt uns: Zwar ist der Fps-Verlust hoch, die globale Beleuchtung wirkt aber deutlich realistischer und stimmungsvoller als die Raster-Version.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Chip der Geforce GTX 1660 Ti ist überraschend groß
  2. Deep Learning Supersampling Nvidia will DLSS-Kantenglättung verbessern
  3. Geforce RTX Battlefield 5 hat schnelleres Raytracing und DLSS-Glättung

    •  /