Abo
  • Services:

Wer war's?

Dang wollte sich an den Spekulationen rund um den Urheber von Stuxnet nicht beteiligen. Er verwies scherzhaft auf Wikileaks und Co, deren Aufgabe es sei, herauszufinden, wer es war. Zudem hat Dang den SCADA-Payload von Stuxnet nicht analysiert. Er und die anderen Mitglieder des MSRC haben nur den Windows-Teil begutachtet, der, grob von Dang geschätzt, 30 bis 40 Prozent der gesamten Binärdatei ausmachte. Er und seine Kollegen hatten die Binärdatei so weit analysiert, dass sie ihn in C bis zu 80 Prozent nachbauen konnten.

Stellenmarkt
  1. Wüstenrot & Württembergische AG, Ludwigsburg
  2. matrix technology AG, München

Immerhin deutete er an, dass Stuxnet von Profis erstellt wurde, die ein ganz bestimmtes Ziel hatten: Die Druckersicherheitslücke ist etwa nur in bestimmten Netzwerkkonfigurationen überhaupt sinnvoll. Eine Standardkonfiguration, die auf diese spezielle Lücke anfällig ist, gibt es nicht. Zudem war der Angriff breit gefächert. Es wurden Eigenarten von Windows Vista und neuer genauso berücksichtigt wie Windows XP und älter.

Stuxnet stürzte nicht ab

Dang sagte außerdem, dass er ein Ausnutzen von Sicherheitslücken mit maximaler Zuverlässigkeit so nicht kannte - insbesondere überraschte ihn die Anzahl und das Zusammenspiel der verwendeten Sicherheitslücken. Einige seiner Analysevorgänge scheiterten schlicht an dem Umstand, dass er davon ausgegangen war, dass eine Stuxnet-Infektion irgendwann zu einem Absturz führen musste, was nicht der Fall war. Dang geht davon aus, dass mehrere Personen an Stuxnet gearbeitet haben müssen.

Die Macher von Stuxnet, davon kann ausgegangen werden, kannten ihr Ziel vorher sehr genau.

Die Zuschauer fanden den Microsoft-Vortrag besonders fesselnd: Dang bekam viel Applaus, was auf diesem Kongress recht selten passiert. Und so gab ein Hacker am Ende des Vortrags in der Frage-und-Antwort-Runde noch offen zu, dass er nie gedacht hätte, dass ihm ein Microsoft-Vortrag so gut gefallen würde. [Von Andreas Sebayang und Jörg Thoma]

 Infektion per Tastaturlayout
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,99€
  2. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 14.11.)
  3. 7,48€
  4. 47,99€

oldman 29. Dez 2010

Also erstmal ist jede A-Bombe eine zuviel, egal in wessen Besitz sie ist. Weiterhin...

Fuscher 29. Dez 2010

Den Artikel gelesen? Falls nein: Die Macher von Stuxnet, davon kann ausgegangen werden...

SPS Experte 29. Dez 2010

Jaein. Die (produzierenden) Maschinen selber laufen nicht unter Windows, aber die...

Loolig 29. Dez 2010

Also ich finde den O-Ton in diesem, Fall wesentlich amüsanter.. :)


Folgen Sie uns
       


Chuwi Higame im Test

Auf Indiegogo hat das Chuwi Higame bereits mehr als 400.000 US-Dollar erhalten. Der Mini-PC hat dank Kaby Lake G auch das Potenzial zu einem kleinen Multimediawürfel. Allerdings nerven die Lautstärke und ein paar Treiberprobleme.

Chuwi Higame im Test Video aufrufen
Amazon Alexa: Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass
Amazon Alexa
Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass

Amazon hat einen Subwoofer speziell für Echo-Lautsprecher vorgestellt. Damit sollen die eher bassarmen Lautsprecher mit einem ordentlichen Tiefbass ausgestattet werden. Zudem öffnet Amazon seine Multiroom-Musikfunktion für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller.

  1. Beosound 2 Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro
  2. Google und Amazon Markt für smarte Lautsprecher wächst weiter stark
  3. Alexa-Soundbars im Test Sonos' Beam und Polks Command Bar sind die Klangreferenz

Zukunft der Arbeit: Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat
Zukunft der Arbeit
Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat

Millionen verlieren ihren Job, aber die Gesellschaft gewinnt dabei trotzdem: So stellen sich die Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens die Zukunft vor. Wie soll das gehen?
Eine Analyse von Daniel Hautmann

  1. Verbraucherschutzminister Kritik an eingeschränktem Widerspruchsrecht im Online-Handel
  2. Bundesfinanzminister Scholz warnt vor Schnellschüssen bei Digitalsteuer
  3. Sommerzeit EU-Kommission will die Zeitumstellung abschaffen

iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten
  3. XMM 7560 Intel startet Serienfertigung für iPhone-Modem

    •  /