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Activision und EA

Streit um Call of Duty eskaliert

Über eine Milliarde US-Dollar Umsatz hat Activision allein mit dem letzten Call of Duty erzielt - kein Wunder, dass der Publisher mit allen Mitteln für die Marke kämpft. Jetzt verklagt er den Konkurrenten Electronic Arts im Streit um Infinity Ward auf 400 Millionen US-Dollar Schadensersatz.

Artikel veröffentlicht am ,
Call of Duty: Black Ops
Call of Duty: Black Ops

Der US-Spielepublisher Activision Blizzard erweitert seine Klage, mit der er gegen ehemalige Angestellte seines Entwicklerstudios Infinity Ward kämpft, um einen weiteren Namen: Electronic Arts. Nach Auffassung von Activision hat EA im Jahr 2009 gemeinsam mit Jason West und Vince Zampella - den Gründern von Infinity Ward und Schöpfern von Call of Duty - eine Verschwörung geplant. Deren Ziel sei es gewesen, West und Zampella gemeinsam mit möglichst vielen Entwicklern den Weggang von Infinity Ward schon vor Ablauf ihres Vertrages zu ermöglichen, um ein von EA finanziertes neues Studio zu gründen. Tatsächlich entstand Mitte April 2010 Respawn Entertainment, wo inzwischen eine Reihe ehemaliger Call-of-Duty-Entwickler arbeitet. Activision will von EA, West und Zampella rund 400 Millionen US-Dollar Schadensersatz.

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Activision meint nachweisen zu können, dass es 2009 mehrere Treffen zwischen West und Zampella sowie Managern von EA gegeben habe. Unter anderem seien die Entwickler, obwohl sie damals noch bei Activision unter Vertrag gestanden haben, im August 2009 per Privatjet zu einer Unterredung mit EA-Chef John Riccitiello in dessen Haus eingeflogen worden.

West und Zampella sollen anschließend unter anderem systematisch die Auszahlung von Bonusgeldern an ihre Mitarbeiter bei Infinity Ward verhindert haben. In deren Augen habe die Schuld allerdings bei Activision gelegen, während West und Zampella tatsächlich rund ein Drittel der Gelder einfach selbst eingestrichen hätten. Activision hatte die beiden Anfang März 2010 fristlos entlassen und in einer offiziellen Mitteilung an die US-Börsenaufsicht geschrieben: "Das Unternehmen untersucht eine interne Personalangelegenheit, bei der es um Vertragsverletzung und Insubordination (Gehorsamsverweigerung) von zwei leitenden Angestellten bei Infinity Ward geht. Die Angelegenheit führt wahrscheinlich zu Rechtsstreitigkeiten und dazu, dass wichtige Mitarbeiter gehen".

Auch sonst sollen sich West und Zampella wenig kooperativ verhalten haben. Die US-Seite Gamasutra.com nennt einen Fall, in dem das Entwicklerstudio Treyarch - das im Wechsel mit Infinity Ward an Call of Duty arbeitet - einen Trailer für eine Downloaderweiterung veröffentlichen wollte. Am gleichen Tag hätten West und Zampella einen Trailer für Modern Warfare 2 ins Internet gestellt, um dem Konkurrenten Aufmerksamkeit zu stehlen - zum Schaden des Publishers Activision.

Wie wichtig Call of Duty für Activision Blizzard ist, zeigen aktuelle Zahlen des Publishers. Demnach hat er mit dem Anfang November 2010 veröffentlichten Black Ops inzwischen weltweit mehr als eine Milliarde US-Dollar an Umsatz erzielt. Ein historisches Ergebnis für die Unterhaltungsbranche, findet Firmenchef Bobby Kotick: Lediglich der Film Avatar von James Cameron habe in vergleichbar kurzer Zeit die Milliarden-Umsatzgrenze überschritten.



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Scavenger 29. Dez 2010

Ich weiß nicht was alle haben. Der SIngleplayer von BO war doch in Ordnung bis auf die...

isdochwahr 22. Dez 2010

Du musst dich nicht rechtfertigen ;)

Alle Meine Entchen 22. Dez 2010

mann sollte sich viellicht etwas informieren bevor man so einen Müll schreibt... Das ist...

LockerBleiben 22. Dez 2010

Aber die Betriebswirte im Management schicken lieber die Rechtsabteilung los, da sind die...

pcmarkt 22. Dez 2010

ja deppen muss es auch geben.


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