Tschüss, Stärke: Blizzard strickt Attribute von Diablo 3 um

Je mehr Stärke, desto mehr "Wumms": Diese alte Regel gilt so nicht mehr. Blizzard-Mitarbeiter Bashiok kündigt im offiziellen Forum(öffnet im neuen Fenster) mit einem umfangreichen Posting an, dass die zentralen Attribute der fünf Klassen von Diablo 3 mitten in der Entwicklungsphase teils grundlegend neu aufgebaut werden. Ziel sei unter anderem, dass Einsteiger leichter verstünden, welche Auswirkungen die Werte hätten. Bashiok nennt als ein Beispiel Stärke und Willenskraft: Stärke hat bislang vor allem den von Barbaren oder Mönchen verursachten Schaden erhöht, und Willenskraft hat das Gleiche für die Zauber von Magiern oder Hexendoktoren getan. Das sei allerdings verwirrend, weil unter anderem viele der Spezialfähigkeiten von Barbaren eher wie Zauber aussehen würden.

Stärke und Geschicklichkeit entfallen, stattdessen gibt es die neuen Werte Angriff und Präzision. Ersteres wird das universelle Attribut zur Erhöhung des Schadens für alle Klassen, sprich: Wer grundsätzlich mehr Schaden anrichten möchte, muss seine Erfahrungspunkte hier investieren. Präzision wiederum erhöht die Chance auf kritische Treffer und lässt sich einfacher durch besondere schadensverstärkende Effekte verstärken, etwa mit Zaubern.

Der Wert Verteidigung verringert grundsätzlich jeden erlittenen Schaden – anders als entsprechende Attribute etwa von Rüstungen, die nur bestimmte Schadensarten reduzieren. Die auch bislang verfügbare Willenskraft will Blizzard anders einsetzen, je nach Klasse sollen damit andere Fähigkeiten betroffen sein. Lediglich der Wert Vitalität bleibt unangetastet.



