Samsung: Enterprise-SSD mit MLC-Flash

Noch geizt Samsung in seiner Ankündigung(öffnet im neuen Fenster) der neuen SSDs mit den üblichen technischen Daten, insbesondere fehlen die dauerhaften Schreib- und Leseraten. Für den Einsatz in Servern und Storage-Arrays sind jedoch vor allem Leistungsaufnahme und die Ein- und Ausgabevorgänge pro Sekunde wichtig. Hier gibt Samsung 43.000 IOPS beim Lesen und 11.000 beim Schreiben an. Zum Vergleich: Die vor kurzem angekündigten Enterprise-SSDs von Toshiba mit SLC-Flash kommen auf 90.000 und 17.000 IOPS.

Im Gegensatz zu diesen High-End-Laufwerken dürften Samsungs neue SSDs aber deutlich günstiger werden – auch wenn der Hersteller noch keine Preise genannt hat. Die maximalen Transferraten sind jedoch durch die SATA-Schnittstelle mit 3 GBit/s begrenzt, Toshibas SLC-SSDs setzen auf SAS mit 6 GBit/s. Über einen SATA-Port wie den der neuen Samsung-Laufwerke lassen sich in der Praxis maximal rund 270 MByte pro Sekunde übertragen. Toshiba verspricht bis zu 510 MByte/s beim Lesen.
Samsung baut seine neuen Laufwerke aus Flash-Bausteinen mit 30 Nanometern Strukturbreite und in Kapazitäten von 100, 200 und 400 GByte im Formfaktor von 2,5 Zoll. Erste Muster liefert das Unternehmen eigenen Angaben zufolge bereits aus.



