27C3: Hacker planen GSM-Netz mit GPRS und EDGE

Die Bundesnetzagentur hat Hackern zum 27. Chaos Communication Congress (27C3) den Betrieb eines eigenen GSM-Netzes mit sechs ARFCN(öffnet im neuen Fenster) (Absolute Radio Frequency Channel Number) erlaubt. Sie sollen auf drei Base Transceiver Stations (BTS) – eine für jedes Stockwerk des Berliner Congress Centers (BCC)(öffnet im neuen Fenster) – mit je zwei Transceivern verteilt werden. Der 27C3 findet traditionell zwischen Weihnachten und Silvester in Berlin statt und wird in diesem Jahr zum 2. Mal mit einem eigenen GSM-Netz ausgestattet.
Kongressteilnehmer können ihre eigenen Endgeräte anmelden und erhalten dann eine 27C3-SIM, um sich in das Netz einzubuchen. Wie das funktioniert, ist im 27C3-Wiki beschrieben(öffnet im neuen Fenster) .
Erstmals sollen auch Datendienste per GPRS/EDGE unterstützt werden. Die Endgeräte erhalten dabei offizielle IPv4-Adressen ohne Einschränkungen, so dass darüber jede Form von Portscan vorgenommen werden kann. Auch wenn das gesamte GSM-Netz als experimentell zu betrachten ist, gelten die Datendienste als besonders experimentell und es steht allen Teilnehmen zusammen nur eine Bandbreite von 1 MBit/s zur Verfügung.



