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Pirates Love Daisies

Spiel soll zeigen, was mit HTML5 heute möglich ist

Das in erster Linie auf Flash-Spiele spezialisierte Unternehmen Gskinner hat im Auftrag von Microsoft ein Tower-Defense-Spiel mit HTML5 und Javascript entwickelt. "Pirates Love Daisies" soll zeigen, was sich mit moderner Webtechnik anstellen lässt.

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Pirates Love Daisies: Spiel soll zeigen, was mit HTML5 heute möglich ist

Das Browserspiel Pirates Love Daisies entstand in den letzten Monaten im Auftrag von Microsoft. Gskinner sollte das Spiel ausschließlich in HTML5 und Javascript erstellen und so läuft Pirates Love Daisies direkt im Browser. Gskinner verwendet das Canvas-Element aus HTML5, um die Grafik ins Browserfenster zu zeichnen. Spielstände werden lokal im Browser gespeichert sowie Sound und Schriften eingebettet.

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Die Geschichte des Spiels ist sehr einfach: Piraten verteidigen Blumen gegen Tiere aus dem Meer. Dabei stehen verschiedene Piraten mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Ausbaustufen zur Verfügung, die auf fest vorgegebenen Ankerpunkten positioniert werden, um die Tiere am Blumenklau zu hindern.

Ganz rund lief Pirates Love Daisies in unseren ersten Tests nicht. Manchmal blieb das Spiel stecken, die Steuerung hakt, die Level wirken auf den ersten Blick nicht gut ausbalanciert. Dennoch zeigt das Spiel, dass Flash nicht zwingend notwendig ist, um browserübergreifende Spiele zu erstellen.

Die größten Schwierigkeiten hatte Gskinner nach eigenen Angaben mit dem Sound, denn hier gibt es den Entwicklern zufolge die größten Unterschiede zwischen den Browsern. Letztendlich entstand ein Audiomanager, um mit den Eigenheiten der Browser umzugehen, der eventuell in Zukunft als Open Source veröffentlicht werden soll.

  • HTML5-Spiel Pirates love Daisies
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HTML5-Spiel Pirates love Daisies

Die beste Performance bietet Gskinner zufolge der Internet Explorer 9 dank seiner GPU-beschleunigten Grafikengine, wobei nicht zu vergessen ist, dass Microsoft das Spiel in Auftrag gab und die Entwicklung bezahlte. So bietet Pirates Love Daisies auch einige Sonderfunktionen für Microsofts Browser. Besonders schlecht schnitt Apples iOS ab. Android war auf vergleichbarer Hardware rund vier- bis fünfmal schneller als Apples System. Auf Schattenwurf sollten Entwickler in Verbindung mit dem Canvas-Objekt laut Gskinner verzichten, dies lasse die Framerate leicht auf die Hälfte einbrechen.

Entwickelt wurde mit Adobes Dreamweaver als Javascript-Editor, die Grafiken wurden mit Illustrator erstellt und mit Flash Pro animiert. Ein von Gskinner erstelltes AIR-Werkzeug exportiert die SWF-Animationen letztendlich in ein Sprite-Sheet, das dann in der HTML-Applikation genutzt wurde. Eine weitere AIR-Applikation wurde verwendet, um die Javascript-Dateien zu optimieren und durch Googles Closure-Compiler und anschließend den YUI Compressor zu schleusen. Beide AIR-Applikationen will Gskinner demnächst als Open Source zur Verfügung stellen.

Als Javascript-Bibliothek wurde JQuery sowie die von Gskinner entwickelte Bibliothek Easel verwendet. Easel stellt eine hierarchische Displayliste in Anlehnung an Actionscript 3 zur Verfügung. Eine Alphaversion von Easel steht ab sofort unter EaselJS.com zum Download bereit. Die Software steht unter der MIT-Lizenz.



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Stebs 22. Dez 2010

Installier dir einfach separat eine 4.0er Version von Firefox (+eigenes Profil). Oder...

Strudelkuchen 22. Dez 2010

Wenn du in SDL entwickelst, dann läuft es auch auf fast jeder Platform.

Bassa 21. Dez 2010

Wer hat das behauptet? Erstens ist mein Rechner nicht modern, der hat schon einige Jahre...

Diesain 21. Dez 2010

Der Vorteil ist, dass man nicht dem Entwickler blind vertrauen muss und es mal eben...

Daniel Bettac 21. Dez 2010

im printbereich wird ein riesen aufwand betrieben, um das gewünschte design auf dem...


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