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Spekulation: Firmwareupdate soll Auflösung der Kinect vervierfachen

Einzelne Finger kann die Bewegungssteuerung Kinect normalerweise nicht erfassen – aber das soll sich ändern. Die Ingenieure von Microsoft arbeiten an einem Firmwareupdate, das die Auflösung der Tiefensensoren entscheidend erhöhen soll.
/ Peter Steinlechner
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Mit einem Update der Firmware will Microsoft die Auflösung erhöhen, mit der die Tiefensensoren der Kinect arbeiten – von derzeit 320 x 240 auf 640 x 480 Bildpunkte. Dann soll es möglich sein, unter anderem auch einzelne Finger und Drehungen der Hand zu erfassen, so Eurogamer.net(öffnet im neuen Fenster) mit Bezug auf ungenannte Quellen. Studenten des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben im Dezember 2010 bereits gezeigt , dass Kinect mit Hilfe offener Software für Windows und Linux einzelne Finger erkennen kann.

Kinect – Microsofts Bewegungssteuerung für Xbox 360 im Test
Kinect – Microsofts Bewegungssteuerung für Xbox 360 im Test (03:48)

Das Problem für eine offizielle Lösung von Microsoft ist laut Eurogamer.net nicht der Tiefensensor selbst. Stattdessen stellt die USB-Schnittstelle den Flaschenhals dar, weil über ihn alle erfassten Informationen von Kinect zur Xbox 360 gelangen – nicht nur die Tiefeninformationen, sondern beispielsweise auch Audiosignale. Unter anderem soll mit dem Firmwareupdate der Datenstrom stärker komprimiert werden, so dass auch höhere Auflösungen möglich sind. Wann ein derartiges Update erscheint, ist nicht bekannt. Microsoft hat sich zu dem Bericht bislang nicht geäußert.


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