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Preisgekrönter Arm

Diesen Wettbewerb wird der von dem Esslinger Unternehmen Festo und dem Stuttgarter Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) entwickelte bionische Roboterarm wohl kaum gewinnen. Er könnte allerdings in einem Wettkampf gegen einen Elefanten antreten - die Beweglichkeit und den sanften Griff eines Elefantenrüssels hat der pneumatische Arm jedoch noch nicht ganz erreicht.

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Der Arm besteht aus drei Segmenten, die wiederum aus je drei balgartigen Hohlkammern bestehen. Die Bewegungen des Armes werden mit Luftdruck gesteuert: Wird in eine Kammer Luft gepumpt, verlängert sie sich. Da jede der neun Kammern einzeln angesteuert wird, kann der Arm fließende Bewegungen ausführen und sich in alle möglichen Richtungen drehen und winden - fast wie eine Schlange.

  • Der Bionische Handling-Assistent von Festo (Foto: wp)
  • Balgartige Luftkammern ermöglichen hohe Beweglichkeit. (Foto: wp)
  • Der Fingripper passt sich... (Foto: wp)
  • ... unter Druck... (Foto: wp)
  • ... dem gegriffenen Gegenstand an.  (Foto: wp)
  • So kann der Roboterarm Obst sortieren. (Foto: wp)
Der Bionische Handling-Assistent von Festo (Foto: wp)

Am Ende des Arms sitzt ein kurzes Handsegment, das wiederum aus drei Kammern besteht. Diese sind durch eine Platte verbunden, wodurch sich die Hand am Ende des Arms in zwei Ebenen kippen lässt. Die Hand besteht aus drei Greifern, die ebenfalls über eine Luftkammer gesteuert werden: Wird Luft hineingepumpt, schließen sich die Greifer, Fingripper genannt, um einen Gegenstand. Sie sind so gestaltet, dass sie sich genau der Form des Gegenstandes anpassen. Die Kraft verteilt sich umso besser, je höher der Anpressdruck ist. So kann die Roboterhand auch eine Frucht oder ein Ei fassen, ohne sie kaputtzumachen.

Bundespräsident Christian Wulff hat den bionischen Handling-Assistenten aus dem Schwabenland kürzlich mit dem Deutschen Zukunftspreis 2010 ausgezeichnet. Diesen mit 250.000 Euro dotierten Preis verleiht der Bundespräsident jedes Jahr für eine besondere Innovation aus den Bereichen Kunst und Technik.

 Greifen, Falten, Gehen
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Natalie 03. Jan 2011

Mann kann nur in Jobs gefeuert werden in denen man ohnehin nicht gebraucht wird oder die...

JTUd7LUjrPuW 31. Dez 2010

Ein Thema so alt wie Futurama. Wie können Roboter denn Wohnen?

worldofloki 31. Dez 2010

gut 50 Jahre nachdem der erste Mensch seinen Fuß auf den Mond gesetzt hat, soll dies eine...

Lowlander 31. Dez 2010

Astrobots ist witzig, weil das "ro" gleichzeitig das Ende von "Astro" und den Anfang...

kwt autor 31. Dez 2010

Krasses Teil! kwt


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