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Roboter spielen Fußball
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Europäer auf dem Mond

Aber auch die Europäer wollen auf den Erdtrabanten: 2018 soll ein Raumfahrzeug der europäischen Weltraumbehörde (Esa) in der Nähe des lunaren Südpols landen. An Bord des Landefahrzeugs befinden sollen sich ein Fahrzeug, ein sogenannter Rover, sowie ein Erkundungsroboter, der in Mondkrater hinabsteigen soll, um dort nach bestimmten Mineralien und vor allem nach Wasser zu suchen.

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Wie die künftigen europäischen Mondmissionen ablaufen sollen, das testen derzeit Wissenschaftler des Deutschen Forschungsinstituts für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Bremen. Sie haben kürzlich eine Weltraumexplorationshalle eröffnet, in der sie einen Mondkrater nachgebaut haben: ein steiler Abhang mit einer Oberfläche, die dem scharfkantigen Sand auf dem Mond nachempfunden ist, und einer Scheinwerferbatterie, die die Lichtverhältnisse auf dem Mond simuliert - gleißend hell oder nachtschwarz.

Weitgehend autonom

Die europäischen Mondroboter sollen weitgehend autonom agieren. So soll schon die Landefähre nicht ferngesteuert von der Erde auf dem Mond aufsetzen, sondern sich selbstständig in der zerklüfteten Polregion einen Platz dafür suchen. Ist sie gelandet, machen sich Rover und Laufroboter auf den Weg, um die Gegend in größerem Umkreis zu erforschen. Das Mondfahrzeug nimmt dabei den Laufroboter huckepack und fährt los. Kommt das Gespann zu einem Krater, wird der Laufroboter abgeladen und macht sich auf den Weg zum Kratergrund.

  • Überblick über die Halle (Grafik: DFKI)
  • Weltraumroboter Space Climber (Foto: wp)
  • Aufwärts (Foto: wp)
  • Oben warten der Rover (links) und die Landefähre. (Foto: wp)
  • Scorpio, ein anderer Weltraumroboter des DFKI (Foto: wp)
  • Projekt Inveritas: Die Plattform steuert... (Foto: wp)
  • .. einen Satelliten an. (Foto: wp)
Überblick über die Halle (Grafik: DFKI)

Die Wissenschaftler setzen auf dieses duale System, weil sie sich damit die Vorteile des Fahrens und des Laufens zunutze machen können: Ein fahrender Roboter braucht weniger Energie als ein laufender. Dafür ist sein Handlungsspielraum begrenzt: Er kann nur in halbwegs ebenem Gelände unterwegs sein. Und selbst dort kann er in Schwierigkeiten geraten, wie der Marsrover Spirit gezeigt hat: Der steckt seit Anfang 2010 im Sand fest und kommt nicht mehr weiter. In einen Krater kann er nicht hineinfahren. Gerade die wollen die Wissenschaftler aber erkunden lassen.

Auf sechs Beinen

Dort kann ein Laufroboter wie der sechsbeinige Space Climber seine Stärken ausspielen: Er ist dafür geschaffen, einen mit Geröll übersäten Steilhang in die Finsternis hinabzusteigen. Über Steine, die für den Rover ein unüberwindbares Hindernis darstellen, klettert er einfach hinweg. Sein Akku ist groß genug, dass er sich einen Kilometer weit durch die tiefe Dunkelheit, die auf dem Kratergrund herrscht, bewegen kann.

  • Die Laufroboter Scorpion (vorne) und Scarabaeus
  • Der achtbeinige Scorpion ist seinem natürlichen Namensvetter nachempfunden
  • Details eines Beines des künstlichen Skorpions
  • In ihrem Labor simulieren die DFKI-Forscher die Lichtverhältnisse auf anderen Himmelskörpern
  • An den Beinen des Scarabaeus befinden sich Greifer, mit denen er Gesteinsproben aufsammeln kann
  • Der Scarabaeus visiert einen Stein an...
  • ... und packt zu.
  • Der sechsbeinige Scarabaeus ist der größere Bruder des Scorpion
  • Der Scorpion beim Abstieg in den Krater
  • Der Weg hinaus ist mühsamer als der Abstieg
  • Der Scorpion von vorn
Die Laufroboter Scorpion (vorne) und Scarabaeus

Doch hat Laufen auch einige entscheidende Nachteile gegenüber Fahren: Ein Laufsystem ist komplexer und braucht mehr Energie. Ein Laufroboter nimmt sogar dann noch Leistung auf, wenn er sich nicht bewegt: Seine Motoren müssen auch im Stand arbeiten, da sie den Körper oben halten. Werden sie abgeschaltet, legt sich der Körper im Mondstaub ab.

 Roboter auf dem MondSport und Spiel 

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Natalie 03. Jan 2011

Mann kann nur in Jobs gefeuert werden in denen man ohnehin nicht gebraucht wird oder die...

JTUd7LUjrPuW 31. Dez 2010

Ein Thema so alt wie Futurama. Wie können Roboter denn Wohnen?

worldofloki 31. Dez 2010

gut 50 Jahre nachdem der erste Mensch seinen Fuß auf den Mond gesetzt hat, soll dies eine...

Lowlander 31. Dez 2010

Astrobots ist witzig, weil das "ro" gleichzeitig das Ende von "Astro" und den Anfang...

kwt autor 31. Dez 2010

Krasses Teil! kwt



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