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Roboter auf dem Mond

Ein weiterer wichtiger Trend ist die Weltraumrobotik: Gleich mehrere Weltraumbehörden kündigten 2010 robotische Mondmissionen an - sicher nicht zuletzt deshalb, weil US-Präsident Barack Obama die Rückkehr des Menschen zum Mond zugunsten einer bemannten Marsmission zurückgestellt hat. Statt Menschen sollen deshalb Roboter auf den Nachbarn im All.

Nasa: Project M

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Die Ersten, die dort ankommen, dürften Roboter aus den USA sein. Unter dem Codenamen Project M arbeitet die US-Weltraumbehörde Nasa bereits fleißig daran, einen Roboter auf den Mond zu schicken. Ende 2012 bereits soll ein Roboter auf dem Mond die US-Flagge aufpflanzen - der Buchstabe M steht für Mille, das lateinische Wort für 1.000: Innerhalb von 1.000 Tagen, gerechnet ab Frühjahr 2010, soll das Projekt umgesetzt sein.

Die Chancen stehen nicht schlecht: Eine Landeeinheit, die mit flüssigem Methan und flüssigem Sauerstoff angetrieben wird, ist bereits in der Erprobungsphase. Auch einen robotischen Mondfahrer gibt es schon: den Robonaut 2 (R2), den die Nasa zusammen mit dem Automobilkonzern General Motors entwickelt hat.

R2 - der robotische Astronaut

R2 ist ein humanoider Roboter, der mit seinem goldfarbenen Kopf mit dem verspiegelten Gesicht und dem weißen Körper wie ein Astronaut aussieht. Sein Torso mit zwei Armen und Händen ist dem eines Menschen nachempfunden. Mit seinen Händen kann er geschickt agieren, zum Beispiel Gefäße öffnen und sogar schreiben. Er ist dazu gedacht, Menschen bei der Arbeit zur Hand zu gehen, ihnen etwa Werkzeuge anzureichen - und das nicht nur im Weltraum, sondern auch auf der Erde, in der Produktionshalle.

Eigentlich hätte R2 Anfang November an Bord des Spaceshuttle Discovery zur Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS) aufbrechen sollen. Dort soll er sich unter Weltraumbedingungen bewähren. Allerdings wurde der Start inzwischen auf Februar 2011 verlegt. Die Erfahrungen an Bord der ISS fließen auch in die Weiterentwicklung von R2 ein - schließlich fehlt ihm noch ein Unterkörper zur Fortbewegung.

Japan will zum Mond

Im Frühjahr kündigte die japanische Regierung an, sie wolle den Mond mit Robotern besiedeln: 2015 wollen die Japaner die ersten Roboter auf den Mond schicken. Bis zum Jahr 2020 soll in der Nähe des lunaren Südpols eine Mondbasis entstehen, die dauerhaft von Robotern bewohnt werden soll.

  • Mit solchen Robotern...  (Grafik: Jaxa)
  • ... will die japanische Regierung in den kommenden Jahren...  (Grafik: Jaxa)
  • ... den Mond besiedeln. (Grafik: Jaxa)
Mit solchen Robotern... (Grafik: Jaxa)

Die Basis soll als Ausgangspunkt für Forschungsfahrten der Roboter dienen. Bis zu 100 Kilometer weit sollen diese sich dabei von der Basis entfernen und unter anderem Proben sammeln. Die Gesteinsproben bringen sie dann zur Basis. Die interessantesten Steine werden von dort aus zur Erde transportiert.

 Roboter 2010: Robonauten im Wettlauf um die MondlandungEuropäer auf dem Mond 
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Natalie 03. Jan 2011

Mann kann nur in Jobs gefeuert werden in denen man ohnehin nicht gebraucht wird oder die...

JTUd7LUjrPuW 31. Dez 2010

Ein Thema so alt wie Futurama. Wie können Roboter denn Wohnen?

worldofloki 31. Dez 2010

gut 50 Jahre nachdem der erste Mensch seinen Fuß auf den Mond gesetzt hat, soll dies eine...

Lowlander 31. Dez 2010

Astrobots ist witzig, weil das "ro" gleichzeitig das Ende von "Astro" und den Anfang...

kwt autor 31. Dez 2010

Krasses Teil! kwt


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