Abo
  • Services:

Unter Auflagen

Julian Assange kommt frei (Update 2)

Die Royal Courts of Justice haben die Entscheidung vom Dienstag bestätigt, Julian Assange gegen Kaution auf freien Fuß zu setzen. Das Gericht hat strenge Auflagen für die Freilassung erteilt.

Artikel veröffentlicht am ,
Julian Assange (Foto: Wikileaks)
Julian Assange (Foto: Wikileaks)

Die Royal Courts of Justice in London haben entschieden, dass Wikileaks-Gründer Julian Assange unter Auflagen gegen Kaution frei kommt. Das berichten verschiedene Beobachter der Anhörung über den Microblogging-Dienst Twitter

Entscheidung bestätigt

Stellenmarkt
  1. Technische Universität Berlin, Berlin
  2. Controlware GmbH, Ingolstadt

Richter Duncan Ouseley bestätigte damit die Entscheidung eines anderen Londoner Gerichts vom Dienstag, Assange gegen harte Auflagen und Stellung einer hohen Kaution auf freien Fuß zu setzen. Nach einem Einspruch dagegen war Assange am Dienstag wieder ins Gefängnis gekommen. Der Einspruch war nicht, wie zunächst vermutet, von der schwedischen Staatsanwaltschaft gekommen, sondern vom britischen Crown Prosecution Service.

Die Freilassung Assanges ist mit Auflagen verbunden. So muss neben der Kaution in Höhe von 200.000 britischen Pfund noch eine Sicherheitsleistung in Höhe von zweimal 20.000 Pfund hinterlegt werden. Assange muss seinen Pass abgeben und darf sich nur in einem Landhaus in der Grafschaft Suffolk aufhalten. Er muss eine elektronische Fußfessel tragen und sich täglich um 18 Uhr Ortszeit auf der Polizeiwache melden.

Weihnachten geschlossen

Das Problem ist, dass es keine Polizeistation in dem Ort gibt, in dem sich Assange aufhalten wird. Die Polizeistation im Nachbarort schließe schon um 17 Uhr und sei zudem über die Weihnachtstage geschlossen, berichtet ein Zuschauer von der Anhörung.

Es wird erwartet, dass Assange frühestens im Laufe des Nachmittags, möglicherweise sogar erst morgen Vormittag frei kommen wird. Die Freilassung kann erst erfolgen, wenn die Kaution in Bar hinterlegt wurde. Einen solchen Betrag zu bekommen, ist nicht einfach. Assanges Anwalt hofft, das heute noch zu schaffen.

Assange hatte sich in der vergangenen Woche den britischen Behörden gestellt, nachdem ihn die Staatsanwaltschaft in Stockholm von Interpol international zur Fahndung hatte ausschreiben lassen, um ihn befragen zu können. Ihm werden in Schweden Sexualdelikte gegen zwei Frauen zur Last gelegt. Anklage ist bisher aber nicht erhoben worden. Über eine Auslieferung Assanges in das skandinavische Land wollen die britischen Behörden erst im kommenden Jahr entscheiden.

Auslieferung in die USA befürchtet

Der australische Journalist John Pilger indes befürchtet, dass sein Landsmann von Großbritannien nicht nach Schweden, sondern in die USA ausgeliefert werden könnte. Dort wollen viele, dass ihm wegen der Veröffentlichung geheimer Dokumente der US-Regierung der Prozess gemacht wird.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

Baron Münchhausen. 18. Dez 2010

Boah echt? Ich fass es nicht. Hast du jetzt aufeinmal eine verspätete Erleuchtung...

Youssarian 18. Dez 2010

Nur weil es Assange ist, wird nun auf Teufel komm raus irgendwas ermittelt und man...

azeu 17. Dez 2010

ich mach mich aber nicht über jeden lustig der anderer meinung ist... und meine meinung...

azeu 17. Dez 2010

Angst vor der "Guillotine"?

Baron Münchhausen. 17. Dez 2010

Ach ja, Fantasie ist schon was feines.


Folgen Sie uns
       


Motorola One angesehen (Ifa 2018)

Lenovo hat auf der Elektronikfachmesse Ifa 2018 sein neues Android-Smartphone Motorola One vorgestellt.

Motorola One angesehen (Ifa 2018) Video aufrufen
Energietechnik: Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus
Energietechnik
Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus

Ein Akku mit der Energiekapazität eines Benzintanks würde viele Probleme lösen. In der Theorie ist das möglich. In der Praxis ist noch viel Arbeit nötig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Elektroautos CDU will Bau von Akkuzellenfabriken subventionieren
  2. Brine4Power EWE will Strom unter der Erde speichern
  3. Forschung Akku für Elektroautos macht es sich im Winter warm

Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

Segelflug: Die Höhenflieger
Segelflug
Die Höhenflieger

In einem Experimental-Segelflugzeug von Airbus wollen Flugenthusiasten auf gigantischen Luftwirbeln am Rande der Antarktis fast 30 Kilometer hoch aufsteigen - ganz ohne Motor. An Bord sind Messinstrumente, die neue und unverfälschte Daten für die Klimaforschung liefern.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Luftfahrt Nasa testet leise Überschallflüge
  2. Low-Boom Flight Demonstrator Lockheed baut leises Überschallflugzeug
  3. Elektroflieger Norwegen will elektrisch fliegen

    •  /