Bewegungssteuerung: Erste Sexspiel-Experimente mit Kinect

Das Unternehmen Thrixxx (dessen Webseite " not safe for work(öffnet im neuen Fenster) " ist) hat auf Youtube ein – inzwischen offenbar wieder gelöschtes – Video veröffentlicht, das die Verwendung von Kinect für ein Sexspiel demonstriert. Zu sehen ist eine per Kinect gesteuerte Hand, die über halbnackte Frauenkörper gleitet.

Natürlich liegt der Gedanke schon seit Veröffentlichung der Wii nahe, mit Hilfe von Systemen zur Bewegungssteuerung auch Sex- oder Erotikgames zu programmieren. Einziges Problem: Weil die Konsolenhersteller Angst vor einem Schmuddelimage haben, wollten bislang weder Nintendo noch Sony oder Microsoft die notwendigen Freigaben erteilen. Das ist bei Kinect jetzt anders – schließlich kann dank offener API jeder Entwickler weitgehend frei entscheiden, in welche Art von Spiel er Zeit und Geld investiert.
Die von Thrixxx gezeigten Szenen sind nach Unternehmensangaben mit Hilfe der offenen Libfreenect-Treiber für die Kinect und mit Opencv unter Windows 7 entstanden. Ob nach der Demoversion tatsächlich ein Spiel entsteht, ist offenbar noch unklar. Unter anderem ist nicht geklärt, ob kommerzielle Kinect-Projekte auf Basis der offenen Treiber rechtlich zulässig sind. Microsoft hat sich zu den Szenen bislang nicht geäußert.
Übrigens: Die Kinect ist von Haus aus jugendfrei. Wenn der Nutzer sich nackt vor die Sensoren stellt, ignoriert das System schlicht alle möglicherweise anstößigen Zonen.