Nikon: Firmwareupdate macht Coolpix P7000 schneller

Nikons Firmware 1.1 für die Coolpix P7000 reduziert nach Angaben des Herstellers die Gesamtaufnahmezeiten für Rohdatenfotos. Die Optimierung soll sich auch auf die gemischte Aufnahme von Roh- und JPEG-Bildern beziehen. Die niedrige Geschwindigkeit hatten auch einige Tester der Kamera kritisiert.


























Die Ansteuerung des Objektivs wurde ebenfalls verbessert. Gelegentlich zeigte das Kameradisplay die Meldung "Initialisierung des Objektivs. Fokussieren nicht möglich" an, was dazu führte, dass Fotografieren unmöglich wurde. Das soll nun nicht mehr der Fall sein. Außerdem funktionierte in seltenen Fällen der Zoombetrieb nicht. Auch hier hat Nikon nachgebessert.
Die P7000 zeigte im Display das Livebild zu hell an, wenn der Auslöser bei eingeschaltetem Active D-Lighting (Schattenaufhellung) bis zum ersten Druckpunkt gedrückt wurde.
Die Firmwareinstallation erfordert neben einer leeren Speicherkarte und einem Kartenleser auch einen vollen Akku. Der Anwender entpackt zunächst eine heruntergeladene Datei ( Windows(öffnet im neuen Fenster) , Mac OS X(öffnet im neuen Fenster) ) auf die Karte und schiebt sie dann in die Kamera. Eine ausführliche Installationsanleitung hat Nikon online veröffentlicht.
Nikons Coolpix P7000 arbeitet mit einem 7fach-Zoom und einem 1/1,7 Zoll großen Sensor mit 10 Megapixeln Auflösung. Neben Fotos nimmt sie auch H.264-Videos mit 720p und 24 Bildern pro Sekunde auf. Die Nikon Coolpix P7000 speichert auf SD-(HC-) und SDXC-Karten und ist seit Ende September 2010 für mittlerweile rund 430 Euro erhältlich.