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Videoplattform: Burda übernimmt Sevenload

Burda hält jetzt die Mehrheit an dem deutschen Youtube-Konkurrenten Sevenload. DLD Ventures, das zu Burda Digital gehört, hat die Anteile des T-Online Venture Funds übernommen.
/ Jens Ihlenfeld
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Das zur Burda Digital gehörende DLD Ventures hat die Anteile des T-Online Venture Funds von T-Venture an der Videoplattform Sevenload übernommen. Burda hält damit die Mehrheit an dem deutschen Youtube-Konkurrenten. 2007 hatte Burda 20 Prozent von Sevenload(öffnet im neuen Fenster) übernommen. Entsprechende Informationen des Handelsblatts bestätigte Sevenload auf Anfrage. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, wie es hieß. Neben Burda halten nun noch Management und Mitarbeiter Anteile. Bereits im September 2010 waren die Mitgründer Ibrahim Evsam und Thomas Bachem ausgeschieden.

Im Zuge der Übernahme der Mehrheit findet auch eine Umstrukturierung von Geschäftsführung und Aufsichtsrat statt: Andreas Heyden übernimmt die alleinige Geschäftsführung von Mitgründer Axel Schmiegelow, der in den Aufsichtsrat wechselt. Außerdem tritt Jörg Lübcke, Geschäftsführer von Burda Digital, in den Aufsichtsrat ein. DLD Ventures werde Sevenload weiterhin mit Kapital ausstatten, um das weitere Wachstum zu finanzieren, verspricht Burda.

Die Sevenload GmbH betreibt in acht Ländern Online-, IP-TV und Social Media-Angebote. Das bekannteste ist die Online-Videoplattform sevenload.com(öffnet im neuen Fenster) , ein Wettbewerber von Googles Videokanal Youtube und einheimischen Angeboten wie RTL-now. [ von Axel Postinett / Handelsblatt(öffnet im neuen Fenster) ]


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