Abo
  • Services:

Microsofts Patchday

17 Patches korrigieren 40 Sicherheitslecks

Mit 17 Patches beseitigt Microsoft 40 Sicherheitslücken in Windows, im Internet Explorer, in Microsofts Office-Paket, im Sharepoint Server sowie im Exchange-Server. Ein Großteil der Sicherheitslecks betrifft die Windows-Plattform.

Artikel veröffentlicht am ,
Microsofts Patchday: 17 Patches korrigieren 40 Sicherheitslecks

Ein Patch für den Internet Explorer 6, 7 und 8 schließt allein sieben Sicherheitslücken. Fünf Sicherheitslecks können zur Ausführung von Schadcode missbraucht werden, zwei Fehler eignen sich zum Ausspähen von Informationen. Mit dem Update wird der Fehler in Microsofts Browser beseitigt, der im November 2010 bekanntwurde. Das jüngst bekanntgewordene Sicherheitsleck im Internet Explorer bleibt weiter offen.

Viele Sicherheitslücken in Windows

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Berlin
  2. OKI EUROPE LIMITED, Branch Office Düsseldorf, Düsseldorf

Im Windows-Treiber für OTF (OpenType Font) wurden drei Sicherheitslücken beseitigt, die allesamt zur Ausführung beliebigen Codes missbraucht werden können. Der Patch für alle unterstützten Windows-Systeme soll die Fehler korrigieren. Ebenfalls alle relevanten Windows-Versionen sind von einem Fehler im Windows-Adressbuch betroffen, über den sich beliebiger Code einschleusen lässt.

Auch ein Sicherheitsleck im Movie Maker von Windows Vista kann zur Ausführung von Schadcode verwendet werden. Dazu muss ein Opfer nur zum Öffnen einer entsprechend präparierten Datei verleitet werden. Ebenfalls zur Codeausführung kann ein Fehler in Windows XP, Vista, Windows Server 2003 und 2008 verwendet werden. Das Sicherheitsleck betrifft den Windows Media Encoder und soll mit einem passenden Patch nun beseitigt werden.

Ein Sicherheitsleck in der Branchcache-Funktion von Windows 7 und Windows Server 2008 R2 erlaubt ebenfalls eine beliebige Ausführung von Programmcode und wird mit einem Patch bedacht. Für Windows XP und Windows Server 2003 gibt es einen Patch, der ebenfalls eine Sicherheitslücke beseitigt, über die sich Schadcode einschleusen lässt.

Eine Sicherheitslücke im Netlogon-RPC-Dienst von Windows Server 2003, 2008 und 2008 R2 kann für Denial-of-Service-Angriffe missbraucht werden. Zum gleichen Resultat führt ein Sicherheitsloch in Hyper-V von Windows Server 2008 und 2008 R2.

Patch beseitigt letzten Stuxnet-Fehler

Zudem wurde eine Sicherheitslücke im Taskplaner von Windows Vista 7 sowie Windows Server 2008 und 2008 R2 beseitigt, die zur Rechteausweitung missbraucht werden konnte. Diesen Fehler konnte der Stuxnet-Wurm für Angriffe nutzen. Damit sei das letzte Sicherheitsleck beseitigt, das von Stuxnet verwendet wurde, verspricht Microsoft.

Zur Rechteausweitung lassen sich sechs Sicherheitslecks in den Windows-Kernel-Modustreibern ausnutzen. Dazu müssen Angreifer lokal am System angemeldet sein, der Fehler betrifft alle unterstützten Windows-Systeme. Ein weiteres Sicherheitsleck in der Komponente "Routing and Remote Access NDProxy" im Windows-Kernel kann ebenfalls zur Rechteausweitung genutzt werden. Ein Patch für Windows XP und Windows Server 2003 steht bereit. Gleichfalls zur Rechteausweitung kann ein weiterer Fehler in Windows Vista, 7, Windows Server 2008 und 2008 R2 genutzt werden.

Patches für Office, Sharepoint Server und Exchange Server

Sieben Sicherheitslecks wurden in den Grafikfiltern von Office XP, 2003, 2007 und 2010 sowie in Works 9 und im Office Converter Pack bemerkt. Diese Fehler können allesamt zur Ausführung von Schadcode missbraucht werden. Im Publisher von Office XP, 2003, 2007 und 2010 müssen fünf Sicherheitslücken beseitigt werden, die alle zur Codeausführung verwendet werden können.

Im Sharepoint Server 2007 befindet sich ein Sicherheitsleck, über das sich beliebiger Programmcode einschleusen lässt. Mit einem Patch wird der Fehler beseitigt. Schließlich wird eine Sicherheitslücke im Exchange Server 2007 mit Service Pack 2 beseitigt, die für eine Denial-of-Service-Attacke verwendet werden kann.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.02.)
  2. 34,99€ (erscheint am 15.02.)
  3. 4,99€

collapsing_os 16. Dez 2010

Ein ehemaliges Windows Vista, was zu einem Windows 7 geupped wurde?

Missingno 15. Dez 2010

http://de.wikipedia.org/wiki/Programmbibliothek#Unixartige_Systeme


Folgen Sie uns
       


Alienware Area-51m angesehen (CES 2019)

Das Area-51m von Dells Gaming-Marke Alienware ist ein stark ausgestattetes Spielenotebook. Das Design hat Dell überarbeitet und es geschafft, an noch mehr Stellen RGB-Beleuchtung einzubauen.

Alienware Area-51m angesehen (CES 2019) Video aufrufen
Datenleak: Die Fehler, die 0rbit überführten
Datenleak
Die Fehler, die 0rbit überführten

Er ließ sich bei einem Hack erwischen, vermischte seine Pseudonyme und redete zu viel - Johannes S. hinterließ viele Spuren. Trotzdem brauchte die Polizei offenbar einen Hinweisgeber, um ihn als mutmaßlichen Täter im Politiker-Hack zu überführen.

  1. Datenleak Bundestagsabgeordnete sind Zwei-Faktor-Muffel
  2. Datenleak Telekom und Politiker wollen härtere Strafen für Hacker
  3. Datenleak BSI soll Frühwarnsystem für Hackerangriffe aufbauen

Geforce RTX 2060 im Test: Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber
Geforce RTX 2060 im Test
Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber

Mit der Geforce RTX 2060 hat Nvidia die bisher günstigste Grafikkarte mit Turing-Architektur veröffentlicht. Für 370 Euro erhalten Spieler genug Leistung für 1080p oder 1440p und sogar für Raytracing, bei vollen Schatten- oder Textur-Details wird es aber in seltenen Fällen ruckelig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Geforce RTX 2060 Founder's Edition kostet 370 Euro
  2. Turing-Architektur Nvidia stellt schnelle Geforce RTX für Notebooks vor
  3. Turing-Grafikkarte Nvidia plant Geforce RTX 2060

Slighter im Hands on: Wenn das Feuerzeug smarter als der Raucher ist
Slighter im Hands on
Wenn das Feuerzeug smarter als der Raucher ist

CES 2019 Mit Slighter könnte ausgerechnet ein Feuerzeug Rauchern beim Aufhören helfen: Ausgehend von den Rauchgewohnheiten erstellt es einen Plan - und gibt nur zu ganz bestimmten Zeiten eine Flamme.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Smart Tab Lenovo zeigt Mischung aus Android-Tablet und Echo Show
  2. Royole Flexpai im Hands on Display top, Software flop
  3. Alienware Area 51m angesehen Aufrüstbares Gaming-Notebook mit frischem Design

    •  /