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Computerspiele 2010: Cowboys, blonde Haudraufs und viel Bewegung

Aufstand bei Activision

Für Schlagzeilen wegen Millionenbeträgen hat auch Activision gesorgt. Anfang März 2010 feuerte das Unternehmen zwei seiner wichtigsten Angestellten: Jason West und Vince Zampella, die Chefs von Infinity Ward (Call of Duty). Anschließend setzte bei dem Studio eine regelrechte Massenflucht ein, gleich dutzendweise folgten Entwickler ihren ehemaligen Bossen, die mit ihrer neuen, diesmal unabhängigen Firma Respawn Entertainment rasch eine Bleibe bei Electronic Arts gefunden hatten. Bei den Kündigungen ging es um riesige Summen - zeitweise forderten die ehemaligen Infinity-Ward-Mitarbeiter von Activision rund 625 Millionen Schadensersatz und Strafgelder.

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Deutsche Entwicklerstudios schaffen es selbst mit spektakulären Neuigkeiten nicht, derart in die Schlagzeilen zu kommen. Die Berliner Radon Labs etwa, Macher von Drakensang, mussten Mitte 2010 Insolvenz anmelden, konnten aber wenig später schon Rettung vermelden. Der Hamburger Browsergame-Spezialist Bigpoint hatte das Studio kurzerhand aufgekauft. Ähnlich erging es Silver Style, das von der Pleite des Berliner Publishers The Games Company mit in die Tiefe gerissen wurde: Kalypso hat das Studio aufgekauft und in Noumena umbenannt.

Hacker und Cracker

Obwohl sich der Absatz der Playstation 3 ordentlich entwickelt hat, gab es für Sony Computer Entertainment einen kleinen Wermutstropfen: Die PS3 stand 2010 im Visier von Hackern und Schwarzkopierern wie nie zuvor. Schuld war eine Software namens PS Jailbreak, mit der sich die Kopierschutzmaßnahmen der Konsole umgehen ließen. Zwar konnte Sony rasch mit Updates der Firmware nachbessern - aber derzeit sieht es aus, als ob sich das Unternehmen auf einen längerfristigen Kampf gegen die Crackerszene einstellen muss.

Wie es gar nicht geht, zeigte Ubisoft mit seinem Onlinekopierschutzsystem für PC-Spiele: Titel wie Die Siedler 7 benötigen eine permanente Verbindung zu den Servern von Ubisoft. Was nicht ging, waren aber genau diese. Ausgerechnet über Ostern waren sie auch für ehrliche Käufer nicht erreichbar, und auch sonst gab es allerhand technische Probleme. Inzwischen schwenkt der Publisher vorsichtig um: Bei Ruse etwa kam nicht das Ubi-DRM-System zum Einsatz, sondern schlicht Steam.

Schräge Storys

Auch sonst war 2010 für Computerspieler ein spannendes Jahr. Eines der eher bizarren Highlights war die Erklärung von Blizzard, dass Spieler nur noch unter echtem Namen ihre Beiträge in den hauseigenen Foren schreiben dürften - die Entrüstung war derart groß, dass das Unternehmen schon nach wenigen Tagen klein beigab. Ebenfalls für eigentlich unerwünschte Aufregung sorgte der Deutsche Computerspielepreis mit seiner Entscheidung, den Preis "Bestes internationales Spiel" ausgerechnet dem urdeutschen Anno 1404 zu verleihen - und das offensichtlich nur, weil die Jury die internationalen Spiele zu gewaltlastig fand.

 Die Sache mit Alan Wake und Medal of Honor

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Björn 28. Dez 2010

"Tele-Spiele", hammeraltmodische Bezeichnung. Fantastisch;)

Mannito 28. Dez 2010

Trollversuch??? Der Multiplayer funktioniert ohne Probleme... MFG

DER GORF 28. Dez 2010

Erinnerungen an den Amiga und den C64 werden wach. ^^

DER GORF 28. Dez 2010

Sagen wir mal so, die Wahrscheinlichkeiten haben sich tatsächlich zugunsten des...

Hardeyes 28. Dez 2010

Hi, Nicht zu vergessen Shattered Horizon. http://www.shatteredhorizon.com/ Ist zwar auch...



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