Abo
  • Services:

Wikileaks

Assange soll auf Kaution freikommen (Update 2)

Julian Assange kann auf Kaution freigelassen werden. Die schwedischen Behörden haben gegen den Entscheid aber offenbar Berufung eingelegt, weshalb der Chefredakteur von Wikileaks im Gefängnis bleibt.

Artikel veröffentlicht am ,
Julian Assange
Julian Assange

Bei der Anhörung vor dem Amtsgericht in Westminster ist Wikileaks-Chefredakteur Julian Assange gegen Kaution freigekommen. Das berichten die Demokratieaktivistin und Journalistin Heather Brooke auf Twitter und die britische Tageszeitung Guardian. Zuvor hatte der Haftrichter wegen Fluchtgefahr eine Freilassung auf Kaution abgelehnt.

Stellenmarkt
  1. Universität Passau, Passau
  2. SIZ GmbH, Bonn

Anwalt Mark Stephens hatte sich schon zuvor optimistisch über die Chancen geäußert, seinen Mandanten aus dem Gefängnis zu holen. Nach den Kautionsauflagen muss Assange seinen Pass abliefern, steht unter Ausgangssperre und muss eine elektronische Fußfessel tragen. Assange darf nicht reisen und muss sich täglich um 18 Uhr auf einer Polizeistation einfinden. Sein nächster Gerichtstermin ist am 11. Januar 2011. Vor dem Gericht in Westminster wurde für seine Freilassung demonstriert. Assange wird im Fall einer Freilassung bei Vaughn Smith wohnen, der die Journalistenvereinigung Frontline Club gegründet hat.

Schwedische Strafverfolgungsbehörden wollen gegen die Freilassung jedoch Berufung einlegen. Dafür haben sie zwei Stunden Zeit. Bevor diese Frist verstrichen ist, kommt Assange nicht frei.

Die Höhe der Kaution ist auf 200.000 britische Pfund (235.600 Euro) festgelegt. Dazu kommen zweimal 20.000 Pfund. Prominente wie der Regisseur Ken Loach, die Milliardärstochter Jemima Khan und der Filmemacher Michael Moore hatten angeboten, die Kaution zu zahlen. Khan sagte gleich nach der Entscheidung: "Das sind wunderbare Neuigkeiten. Ich kann hören, wie die Menge draußen jubelt."

Anwalt Stephens sagte, Assange könnte noch mehrere Tage in Haft bleiben, bis die volle Summe hinterlegt sei. Insgesamt sei von den Unterstützern ein Betrag in Gesamthöhe von einer Million Pfund zugesagt worden.

Nachtrag vom 14. Dezember 2010, 18:53 Uhr

Die schwedischen Strafverfolgungsbehörden haben von ihrem Recht auf Berufung Gebrauch gemacht. Assange bleibt damit vorerst in Haft. Binnen 48 Stunden muss Großbritanniens oberster Gerichtshof über die Berufung entscheiden. Die Unterstützer des Australiers bemühen sich, die Kaution in bar aufzutreiben, weil das Einreichen eines Schecks mehrere Tage dauern könnte.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. beim Kauf ausgewählter Z370-Boards mit Intel Optane Speicher + Intel SSD
  2. 85,55€ + Versand
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de

nichtoberammergau 16. Dez 2010

was würdest du lieber sein? taub? blind? oder stumm?

auwei 16. Dez 2010

Boah eeeeh Alter! Ich kann dieses Geseier nicht mehr hören! " ...jedenfalls geht es uns...

Ungläubiger 16. Dez 2010

Laecherliche Zensurversuche :P alles-schallundrauch(punkt)blogspot(punkt)com/2010/12/was...

DasGute 15. Dez 2010

http://www.youtube.com/watch?v=6JaIHPMMaRQ&feature=channel


Folgen Sie uns
       


Das Abschlussgespräch zur E3 2018 (Analyse, Einordnung, Zuschauerfragen) - Live

Im Abschlussgespräch zur E3 2018 berichten die Golem.de-Redakteure Peter Steinlechner und Michael Wieczorek von ihren Eindrücken der Messe, analysieren die Auswirkungen auf die Branche und beantworten die Fragen der Zuschauer.

Das Abschlussgespräch zur E3 2018 (Analyse, Einordnung, Zuschauerfragen) - Live Video aufrufen
Deutsche Siri auf dem Homepod im Test: Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen
Deutsche Siri auf dem Homepod im Test
Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen

In diesem Monat kommt der dritte digitale Assistent auf einem smarten Lautsprecher nach Deutschland: Siri. Wir haben uns angehört, was die deutsche Version auf dem Homepod leistet.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Patentantrag von Apple Neues Verfahren könnte Siri schlauer machen
  2. Siri vs. Google Assistant Apple schnappt sich Googles KI-Chefentwickler
  3. Digitaler Assistent Apple will Siri verbessern

Hacker: Was ist eigentlich ein Exploit?
Hacker
Was ist eigentlich ein Exploit?

In Hollywoodfilmen haben Hacker mit Sturmmasken ein ganzes Arsenal von Zero-Day-Exploits, und auch sonst scheinen die kleinen Programme mehr und mehr als zentraler Begriff der IT-Sicherheit verstanden zu werden. Der Hacker Thomas Dullien hingegen versucht sich an einem theoretischen Modell eines Exploits.
Von Hauke Gierow

  1. IoT Foscam beseitigt Exploit-Kette in Kameras
  2. Project Capillary Google verschlüsselt Pushbenachrichtigungen Ende-zu-Ende
  3. My Heritage DNA-Dienst bestätigt Datenleck von 92 Millionen Accounts

IT-Jobs: Fünf neue Mitarbeiter in fünf Wochen?
IT-Jobs
Fünf neue Mitarbeiter in fünf Wochen?

Startups müssen oft kurzfristig viele Stellen besetzen. Wir waren bei dem Berliner Unternehmen Next Big Thing dabei, als es auf einen Schlag Bewerber für fünf Jobs suchte.
Ein Bericht von Juliane Gringer

  1. Frauen in IT-Berufen Programmierte Klischees
  2. Bitkom Research Höherer Frauenanteil in der deutschen IT-Branche
  3. Recruiting IT-Experten brauchen harte Fakten

    •  /