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Wikileaks

Michael Moore bietet Kaution für Julian Assange

Michael Moore steht mit den Anwälten des Wikileaks-Chefredakteurs Julian Assange in Verbindung, um dessen Kaution zu bezahlen. Der Filmemacher bietet Wikileaks auch jede weitere denkbare Unterstützung mit seinen Servern an.

Artikel veröffentlicht am ,
Michael Moore (Foto: Michael Moore)
Michael Moore (Foto: Michael Moore)

Der Filmemacher Michael Moore hat angeboten, die Kaution für Julian Assange zu bezahlen. Das gab Moore heute in seinem Blog bekannt. Der Anwalt des Wikileaks-Gründers habe von Moore eine schriftliche Zusage erhalten, da dieser 20.000 US-Dollar für ihn hinterlegen wolle. Dieses Papier wurde am 13. Dezember 2010 einem Richter des Westminster Magistrates Court in London vorgelegt, so Moore. Er betonte, dass er den Betrag aus seinem persönlichen Geld bezahlen will.

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"Weiterhin erkläre ich mich öffentlich dazu bereit, meine Website, meine Server, meinen Domain-Namen und alles andere, was ich tun kann, zur Verfügung zu stellen, um Wikileaks lebendig und gesund zu erhalten. Die Plattform legt Verbrechen offen, die im Geheimen in unserem Namen und mit unserem Steuergeld ausgeheckt wurden."

Die Anwälte des seit einer Woche in London inhaftierten Assange wollen am 14. Dezember 2010 erneut versuchen, ihren Mandanten auf Kaution frei zu bekommen. Der 39-Jährige hatte sich vor einer Woche den Behörden gestellt. Die schwedische Justiz hatte wegen sexueller Vergehen einen internationalen Haftbefehl gegen Assange durchgesetzt. Dieser weist jedoch die Vorwürfe zurück. In der vergangenen Woche hatte der Haftrichter wegen Fluchtgefahr eine Freilassung auf Kaution abgelehnt, aber für den heutigen Tag eine Anhörung angesetzt. Weitere Prominenten wie der Regisseur Ken Loach und die Milliardärs-Tochter Jemima Khan hatten bereits in der vergangenen Woche angeboten, die Kaution zu zahlen.

Wikileaks steht derzeit weltweit unter Druck. "Ich fordere die Welt auf, meine Arbeit und mein Team vor diesen illegalen und unmoralischen Handlungen zu schützen", ließ Assange über seine Mutter Christine mitteilen. Ihr Sohn bleibe seinen Idealen treu, sagte sie dem australischen Nachrichtensender 7 News.



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Youssarian 15. Dez 2010

Mag sein. Auf der Seite des Selbstdarstellers Julian Assange? :-) Oder anders gesagt...

Haha wie geil 14. Dez 2010

Das mag sein, aber der Michael Moore ist quasi der Alpha-Troll. Jeden Schlag, den man ihm...

Pillepallepuff 14. Dez 2010

Kaution. MM ist zwar ein Blender und Lügner, nur irgendwo muss die Kohle, falls und so...

erschreckend 14. Dez 2010

Hey du Schlaubergr, wer darf den nach deiner Meinung bestimmen was das Volk lesen darf...

Staeff 14. Dez 2010

Stimmt, persönlicher Kontakt ist ein gutes Argument. Den wird er sicher auch bekommen.


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