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Kündigungswelle

Yahoo plant offenbar 650 Entlassungen

Bei Yahoo fürchten kurz vor Weihnachten 650 Mitarbeiter, die Kündigung zu erhalten. Während Google die Löhne erhöht, Neueinstellungen vornimmt und mit Facebook um Programmierer konkurriert, setzt Yahoo laut Medienberichten wieder mal auf Stellenabbau.

Artikel veröffentlicht am ,
Yahoo Hauptsitz (Bild: Yahoo)
Yahoo Hauptsitz (Bild: Yahoo)

Yahoo bereitet eine weitere Entlassungswelle vor. Bis zu 650 Beschäftigte könnten die Kündigung erhalten, berichten das Wall Street Journal, die New York Times und die britische Financial Times aus informierten Kreisen. Damit wären fünf Prozent der Yahoo-Belegschaft von dem Abbau betroffen.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Affalterbach
  2. Lehmann&Voss&Co. KG, Hamburg

Yahoo hat einen Kommentar zu den Berichten abgelehnt. Laut den Informationen soll die öffentliche Bekanntgabe des Stellenabbaus frühestens am heutigen 14. Dezember 2010 erfolgen.

Die Kürzungen sollen in Yahoos Product Group stattfinden, die unter anderem für die Nachrichtenseiten von Yahoo und die E-Mail-Dienste verantwortlich ist. Der Konzernbereich mit gegenwärtig 7.000 Mitarbeitern wird von dem ehemaligen Microsoft-Manager Blake Irving geführt, der erst seit April 2010 für Yahoo arbeitet. Irving soll andere Yahoo-Sparten aufgefordert haben, Möglichkeiten für Kürzungen von 20 Prozent der Beschäftigten zu überprüfen, berichtet das Wall Street Journal weiter aus dem Unternehmen.

Yahoo hatte zuletzt im Jahr 2009 700 Arbeitsplätze abgebaut. Im Dezember 2008 wurden 1.400 Mitarbeiter entlassen. Ende Oktober 2010 hatte Yahoo 14.100 Beschäftigte.

Yahoo entlässt Mitarbeiter zu einer Zeit, in der Google und Facebook Neueinstellungen vornehmen und um begabte Programmierer konkurrieren. Google suchte im November 2010 weltweit über 2.000 neue Mitarbeiter. Am 9. November 2010 hatte Firmenchef Eric Schmidt erklärt, dass alle Beschäftigten ab Januar zehn Prozent mehr Monatsgehalt bekämen.

Yahoo verliert dagegen seit Monaten Topmanager, weil bezweifelt wird, dass Konzernchefin Carol Bartz der Turnaround gelingt. Bartz konnte durch den bisherigen Stellenabbau und eine Suchpartnerschaft mit Microsoft zwar eine Kostensenkung erreichen, aber der Umsatz wächst nicht stark genug, während Google und Facebook stark vom wachsenden Geschäft mit Onlinewerbung profitieren.



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shshdghsdfsd 15. Dez 2010

Wenn der Papa gut wäre wäre er schon bei google. Kann mir kaum vorstellen, dass google...

nano123 15. Dez 2010

Wie meinst du das? Ein Messenger braucht eine Suchmaschine? Ich habe es bisher auch so...

nächtliches 14. Dez 2010

du meinst so ein nächtliches street-view?

yahoo mail 14. Dez 2010

nur kann man seine yahoo mail nicht seriös benutzen. An welche Behörde sollte ich mich...

91.198.174.232 14. Dez 2010

Hmmm... ich hätte jetzt vermutet, dass von den 14.000 angestellten 13.350 zur Teppich...


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