Abo
  • Services:

WAZleaks

WAZ-Mediengruppe richtet Whistleblower-Portal ein

Das Rechercheressort der WAZ-Mediengruppe hat eine Website eingerichtet, über die Leser den Journalisten anonymisiert und verschlüsselt Dokumente übermitteln können. Diese sollen aber nicht veröffentlicht werden, sondern als Material für eine Recherche dienen.

Artikel veröffentlicht am ,
WAZleaks: WAZ-Mediengruppe richtet Whistleblower-Portal ein

Während die Emotionen über die jüngsten Veröffentlichungen von Wikileaks hochkochen und viele die Schließung der Website fordern, hat die Essener WAZ-Mediengruppe ein eigenes Portal eingerichtet, über das Nutzer dem Verlag Informationen zuspielen können.

Anonym und sicher

Stellenmarkt
  1. HB Technologies AG, Tübingen
  2. abilex GmbH, Berlin

Wie Wikileaks bietet auch die von der WAZ eingerichtete Seite Nutzern die Möglichkeit, Dokumente anonym und sicher zu verschicken. Der Datentransfer wird nach Angaben der WAZ "SSL-gesichert wie beim Onlinebanking oder in Onlineshops. Zusätzlich werden die Daten während des Uploads mit GnuPG verschlüsselt".

Hochgeladen werden können Textdateien in verschiedenen Formaten wie Excel, Word, PDF oder Power-Point-Präsentationen. Zudem nimmt die WAZ SQL oder andere Datenbanksysteme sowie Filme entgegen. Nutzer können, wenn sie wollen, die Dateien mit einer Beschreibung oder einer Sperrfrist versehen.

Näher an die Quellen

Aufgesetzt wurde das Angebot vom Ressort Recherche der WAZ-Mediengruppe. Die Dokumente seien allerdings nicht, wie bei Wikileaks, zur Veröffentlichung gedacht, sondern als Ausgangspunkt zu einer Recherche der WAZ-Journalisten, sagte David Schraven, der das Rechercheressort leitet, dem Onlineportal Der Westen. "Wir wollen und werden nicht alles ungeprüft veröffentlichen, was dort hochgeladen wird."

Ziel sei es, "näher an unsere Quellen" zu rücken. "Wir wollen Hemmschwellen überbrücken und unser Ressort für Kontakte öffnen. Die Leute sollen wissen, mit wem sie es zu tun haben."

Duisburg bei Wikileaks

Der Bedarf für so ein Portal scheint vorhanden: Im August 2010 wurden auf Wikileaks Dokumente zur Planung der Loveparade in Duisburg veröffentlicht. Bei der Veranstaltung am 24. Juli 2010 war es zu einer Massenpanik gekommen, bei der 21 Menschen starben und mehrere hundert verletzt wurden.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 9,99€
  2. 4,25€

pisspott 10. Dez 2014

Whistleblower-Plattformen wie WikiLeaks in Deutschland: WAZ http://www.derwesten...

Der Kaiser! 21. Dez 2010

Der Kaiser! 20. Dez 2010

Jeder kann es begutachten, wenn es gepostet ist. Da Wikileaks noch eine recht junge...

lhxpzxphx 14. Dez 2010

Wieso hat der djv oder zeitschriftenverband oder handelsblatt sowas nicht schon länger...

iMer 14. Dez 2010

http://de.wikipedia.org/wiki/Stephan_Holthoff-Pf%C3%B6rtner Wenn es dann doch rauskommt...


Folgen Sie uns
       


BMW i8 Roadster und Coupe - Testfahrt

Wir fahren in BMWs neuen Hybrid-Sportwagen durch und um München.

BMW i8 Roadster und Coupe - Testfahrt Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren Ford will lieber langsam sein
  2. Navya Mainz testet autonomen Bus am Rheinufer
  3. Drive-by-wire Schaeffler kauft Lenktechnik für autonomes Fahren

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Fancy Bear Microsoft verhindert neue Phishing-Angriffe auf US-Politiker
  2. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  3. US Space Force Planlos im Weltraum

    •  /