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Kinect: MIT stellt Fingersteuerung im "Minority Report"-Stil vor

Eingaben auf einer virtuellen Tastatur wären mit Kinect bislang nicht möglich – schließlich kann das System nicht einzelne Finger erfassen. Das zu ändern, ist jetzt Studenten am Massachusetts Institute of Technology (MIT) mit Hilfe offener Treiber gelungen.
/ Peter Steinlechner
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Ein bisschen fühlt sich die Menüsteuerung mit Kinect an, als ob man Boxhandschuhe tragen würde – denn statt einzelner Finger kann die Bewegungssteuerung von Microsoft nur die ganze Hand erkennen. Studenten des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben es jetzt jedoch geschafft, die nutzbare Auflösung der Kinect bei einer Bildwiederholrate von 30 FPS auf rund 60.000 einzelne Punkte hochzuschrauben und alle zehn Finger einer Testperson auszulesen.

 
Video: Kinect Hand Detection

Das gelingt zum einen mit den Libfreenect-Treibern für Linux, zum anderen mit ROS – einem ebenfalls unter Linux laufenden, offenen Robot Operating System. Damit kann der Nutzer ein einfaches, auf Drehbewegungen basierendes Menü bedienen und gezielt mit seinen Fingern beispielsweise ein Bild auswählen. Die Studenten des Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory haben ihre Arbeit auf einer eigens eingerichteten Webseite(öffnet im neuen Fenster) dokumentiert.


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