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Milliardenstrafe

Oracle will zusätzlich 212 Millionen Dollar Zinsen von SAP

Oracle reicht die Rekordstrafe von 1,3 Milliarden US-Dollar, die SAP an den Konkurrenten zahlen soll, nicht aus. Darauf seien zusätzlich 212 Millionen US-Dollar Zinsen fällig, fordern die Anwälte jetzt. SAP will sich wehren.

Artikel veröffentlicht am ,
Oracle-Chef Larry Ellison
Oracle-Chef Larry Ellison

Oracle fordert von dem Konkurrenten SAP zusätzlich zu der Rekordstrafe von 1,3 Milliarden US-Dollar Zinsen in Höhe von 211,7 Millionen US-Dollar. Das haben die Anwälte des US-Konzerns am 10. Dezember 2010 vor Gericht beantragt. Die "Vorverurteilungszinsen" zu der im November verhängten Geldstrafe seien in solchen Fällen "üblich" und "notwendig", hieß es in dem Antrag an das US-Bezirksgericht in Oakland, Kalifornien.

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SAP hat dem Antrag widersprochen: "Wir glauben nicht, dass Oracle ein Recht hat, irgendwelche zusätzlichen Schadensersatzzahlungen zu fordern, bevor ein endgültiges Urteil in dem Fall gesprochen ist", sagte ein Sprecher. SAP prüft weiter seine juristischen Möglichkeiten und wird vielleicht Berufung gegen das Urteil einlegen. SAP-Co-Chef Jim Hagemann erklärte kürzlich: "Noch gibt es keinen abschließenden Richterspruch. Erst danach werden wir über weitere Schritte entscheiden. Es ist klar, dass wir die Strafe so klein wie möglich halten wollen. Auf der anderen Seite müssen wir auch mal einen Schlussstrich ziehen und das Thema hinter uns lassen."

In dem Rechtsstreit hatte SAP schon Anfang November 120 Millionen US-Dollar gezahlt, um Oracle dazu zu verpflichten, keine Strafzuschläge zum Schadensersatz zu fordern.

SAP übernahm Tomorrownow im Jahr 2005 für zehn Millionen US-Dollar. Das Unternehmen war Spezialist für Wartungs- und Supportdienstleistungen für Peoplesoft- und JDE-Produkte des Konkurrenten Oracle. SAP habe über seine ehemalige Tochter "Diebstahl in großem Stil" begangen, so der Vorwurf Oracles, der später um Urheberrechts- und Vertragsverletzung erweitert wurde. Tomorrownow-Beschäftigte sollen Zugangsdaten von Oracle-Kunden genutzt haben, um tausende Softwareprodukte und andere vertrauliche Dokumente von Oracles Servern herunterzuladen. SAP räumte im Juli 2007 "unangemessene Downloads" von Oracle-Supportmaterial ein, auch wenn Tomorrownow berechtigt gewesen sei, im Auftrag seiner Kunden Material von Oracle zu laden. Ende Oktober 2008 hatte SAP den Geschäftsbetrieb von Tomorrownow eingestellt.



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E. Doerr 14. Dez 2010

Richtig, das ist auch die Basis meiner Argumente. Wer eine DB schon laufen hat, wird...

mumu 13. Dez 2010

Genau das Frage ich mich auch, wie der Herr die Strafe als viel zu mild einstufen will...

Oracle muss... 12. Dez 2010

so kommt mir das vor die haben sich mit sun eindeutig übernommen und nun laufen bereits...

Melkkuh 12. Dez 2010

Die Strafen der Mega-Konzerne werden doch mittlerweile miteinander verglichen und...

asdassd 12. Dez 2010

irgendwelche andere.. oracle kauft sie nur um andere unternehmen in patenstreitigkeiten...


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