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US-Spielemarkt: Umsatzrekord im November dank Black Ops

Seit Monaten schwächelt der US-Spielemarkt, im November 2010 gab es allerdings überraschend einen neuen Umsatzrekord – dank dem letzten Call of Duty , aber auch dank neuer Hardware wie der Kinect .
/ Peter Steinlechner
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Call of Duty: Black Ops
Call of Duty: Black Ops

Rund 8,4 Millionen Exemplare von Call of Duty: Black Ops hat Activision allein im US-Markt an den Mann gebracht – kein anderes Spiel hatte je einen derart starken ersten Monat. Auch die vom Marktforschungsunternehmen The NPD Group(öffnet im neuen Fenster) ermittelten Gesamtzahlen belegen einen neuen Rekord: Insgesamt wurden mit Hard- und Software rund 2,95 Milliarden US-Dollar erzielt, rund acht Prozent mehr als im selben Vorjahreszeitraum.

Call of Duty 7 Black Ops – Test
Call of Duty 7 Black Ops – Test (03:08)

Der am zweitbesten verkaufte Titel war Assassin's Creed Brotherhood von Ubisoft. Auf Rang drei steht das Tanzspiel Just Dance 2. Insgesamt haben die US-Konsumenten im November rund 1,46 Milliarden US-Dollar für Spiele ausgegeben – knapp vier Prozent mehr als im gleichen Monat 2009.

Kräftig zugelegt hat allerdings eine Sparte, in der sich sonst wenig tut: Das Segment "Zubehör" ist um 69 Prozent auf 413 Millionen US-Dollar gewachsen. Grund sind insbesondere die Umsätze mit Kinect und Move – laut The NPD Group ist das System von Microsoft als Gewinner hervorgegangen; konkrete Zahlen nennen die Marktforscher allerdings nicht. Mit Hardware – also Konsolen und Handhelds – erzielten Nintendo, Microsoft und Sony rund 1,08 Milliarden US-Dollar Umsatz, was ein Plus von zwei Prozent bedeutet.


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