US-Spielemarkt: Umsatzrekord im November dank Black Ops

Rund 8,4 Millionen Exemplare von Call of Duty: Black Ops hat Activision allein im US-Markt an den Mann gebracht – kein anderes Spiel hatte je einen derart starken ersten Monat. Auch die vom Marktforschungsunternehmen The NPD Group(öffnet im neuen Fenster) ermittelten Gesamtzahlen belegen einen neuen Rekord: Insgesamt wurden mit Hard- und Software rund 2,95 Milliarden US-Dollar erzielt, rund acht Prozent mehr als im selben Vorjahreszeitraum.

Der am zweitbesten verkaufte Titel war Assassin's Creed Brotherhood von Ubisoft. Auf Rang drei steht das Tanzspiel Just Dance 2. Insgesamt haben die US-Konsumenten im November rund 1,46 Milliarden US-Dollar für Spiele ausgegeben – knapp vier Prozent mehr als im gleichen Monat 2009.
Kräftig zugelegt hat allerdings eine Sparte, in der sich sonst wenig tut: Das Segment "Zubehör" ist um 69 Prozent auf 413 Millionen US-Dollar gewachsen. Grund sind insbesondere die Umsätze mit Kinect und Move – laut The NPD Group ist das System von Microsoft als Gewinner hervorgegangen; konkrete Zahlen nennen die Marktforscher allerdings nicht. Mit Hardware – also Konsolen und Handhelds – erzielten Nintendo, Microsoft und Sony rund 1,08 Milliarden US-Dollar Umsatz, was ein Plus von zwei Prozent bedeutet.



