Mechanismus von Antikythera

Antike Rechenmaschine aus Legosteinen nachgebaut

Über 100 Jahre rätselten Wissenschaftler, wie der 1901 vor der griechischen Insel Antikythera gefundene Mechanismus funktioniert. 2006 gelang es, die Funktionsweise der antiken Rechenmaschine zu entschlüsseln. Jetzt wurde sie aus Lego nachgebaut.

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Rechenmaschine aus Legosteinen
Rechenmaschine aus Legosteinen

Andrew Carol, ein Softwareentwickler von Apple, hat mit Legosteinen den sogenannten Mechanismus von Antikythera nachgebaut. Das komplexe Gebilde besteht aus 1.500 Legobausteinen, darunter 110 Zahnräder.

Griechischer Rechner

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Der Antikythera-Mechanismus ist eine komplizierte Maschine aus dem antiken Griechenland. Gebaut wurde sie im ersten oder zweiten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung und diente zur Vorausberechnung von Sonnen- und Mondfinsternissen und den Olympischen Spielen. Der Mechanismus aus Bronze ist heute Teil der Sammlung des Archäologischen Nationalmuseums in Athen.

Archäologen fanden das Artefakt 1901 in einem Schiffswrack vor der Insel Antikythera, die zwischen der Halbinsel Peloponnes und Kreta liegt. Der Fundort gab dem Gerät seinen Namen, obwohl es wahrscheinlich auf der Insel Rhodos hergestellt wurde. Der Antikythera-Mechanismus, der aus sieben Differenzialgetrieben besteht, gilt als ältester bekannter analoger Computer. Obwohl Wissenschaftler sich lange und intensiv mit dem Mechanismus aus Bronze auseinandergesetzt haben, gelang es erst im Jahr 2006, seine Funktionsweise zu entschlüsseln.

Maschinen aus Lego

Carols Hobby ist es, komplexe Maschinen aus Lego zu bauen. Vor dem Antikythera-Mechanismus hat er bereits die Differenzmaschine von Charles Babbage aus dem Jahr 1832 aus den beliebten Kunststoffklötzchen konstruiert. Am Nachbau des antiken Mechanismus hat er nach eigenen Angaben 30 Tage gearbeitet.

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Das Video ist eine Koproduktion von Carol, Nature Video, dem Videokanal des britischen Wissenschaftsmagazins Nature, und dem vor wenigen Tagen gestarteten Wissenschaftsangebot Digital Science. Nature und Digital Science gehören zum Verlag Macmillan, der wiederum wie Golem.de zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck gehört.

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Parrhäretiker 15. Dez 2010

Oh, das trifft sich gut, das hat dir Kirche auch nie. Mano...

DER GORF 14. Dez 2010

Hm... naja, also den LegoBauplan zu dem Teil hätte ich schon gerne. Von mir aus auch...

C. Cretemaster 13. Dez 2010

In nur 300 Jahren waere die Radioaktivitaet praktisch weg. Komische Kirchen werden nicht...

Parrhäretiker 13. Dez 2010

Mein Beitrag hat natürlich auch nicht die letzte Wahrheit bepachtet, ich poste ihn als...

Parrhäretiker 13. Dez 2010

So überraschend ist der Fund einer Rechenmaschiene auch nicht, wenn man den Berichten...



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