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Telekom Srbija

Deutsche Telekom prüft Milliardenübernahme in Serbien

Die Deutsche Telekom gehört zu den Kaufinteressenten der Telekom Srbija. Der serbische Staat verkauft 51 Prozent des Unternehmens für mindestens 2,43 Milliarden Euro. Doch mehrere große Konkurrenten wollen ebenfalls kaufen, darunter die France Télécom und der mexikanische Mobilfunkkonzern América Móvil.

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Hauptsitz der Telekom Srbija (Foto: Telekom Srbija)
Hauptsitz der Telekom Srbija (Foto: Telekom Srbija)

Die Deutsche Telekom interessiert sich für den Kauf von Telekom Srbija für 2,43 Milliarden Euro. Das berichten die Nachrichtenwebseite Balkans.com und die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf eine Mitteilung des serbischen Finanzministeriums. Die Konzerne, die die Unterlagen für die Übernahme angefordert hätten, seien die France Télécom, Telekom Austria und der mexikanische Mobilfunkkonzern América Móvil. Weiterhin hätten Weather Investments, die zu Orascom Telecom aus Ägypten gehören, Turkcell und der russische Vimpelcom-Konzern Interesse angemeldet.

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Der serbische Staat stellt einen Mehrheitsanteil von 51 Prozent von Telekom Srbija zum Verkauf. Insgesamt besitzt Serbien 80 Prozent der Anteile. 20 Prozent der Telekom Srbija sind bereits im Besitz der griechischen OTE, die die Deutsche Telekom kontrolliert. Um sich für ein Gebot zu qualifizieren, muss ein Unternehmen fünf Jahre am Markt aktiv sein, mindestens 20 Millionen Festnetz- und Mobilfunkkunden haben und über eine Marktkapitalisierung von 3 Milliarden Euro verfügen.

Bis zum 21. Februar 2011 hätten Kaufinteressenten Zeit, den Prospekt der Telekom Srbija anzufordern, erklärte der stellvertretende serbische Finanzminister Vuk Djokovic laut den Berichten. Wenn es mehrere Bieter gebe, werde für Ende Februar 2011 eine Auktion in Form einer Videokonferenz angesetzt. Wenn nur ein Unternehmen ein Gebot vorlege, könne der Verkauf auch ohne ein Bieterverfahren stattfinden.

Telekom Srbija hat den Hauptsitz in Belgrad und ist im Festnetz, Mobilfunk und als Internetprovider aktiv. Der Telekommunikationskonzern hat Tochterfirmen in Bosnien und Herzegowina.



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