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HDR-Fotobearbeitung für Einsteiger

Unified Color hat mit HDR Express ein Programm für Windows und Mac OS X vorgestellt, mit dem auch Laien HDR-Bilder aus Belichtungsreihen erstellen und bearbeiten können.

Artikel veröffentlicht am ,
Bildbearbeitung: HDR-Fotobearbeitung für Einsteiger

Wie andere Bildbearbeitungsprogramme nimmt HDR Express wahlweise einzelne Rohdatenbilder oder mehrere mit unterschiedlichen Belichtungszeiten an. Aus Fotos der ersten Kategorie kann auch HDR-Express nur ein Pseudo-HDR-Ergebnis errechnen, bei dem die Tiefen und Spitzlichter besser durchzeichnet sind.

  • HDR Express - Einlesen der Bilder
  • HDR Express - Hauptinterface  mit Tonemapping-Voreinstellungen (Foto: Andreas Donath)
  • HDR Express - Hauptinterface  mit Farbeinstellungen (Foto: Andreas Donath)
  • HDR Express - hier fehlt die  Schärfungsfunktion
  • HDR Express - Hauptinterface  mit anderer Farbeinstellung
  • HDR Express - Hervorhebung von Unter- und Überbelichtungen
HDR Express - Hauptinterface mit Tonemapping-Voreinstellungen (Foto: Andreas Donath)
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Wie immer ist es besser, mehrere Fotos mit unterschiedlicher Belichtungszeit einzusetzen, um gut durchzeichnete Ergebnisse zu erhalten. Dafür muss die Kamera aber auf ein Stativ montiert werden, da Verwackler kaum korrigiert werden können, auch wenn HDR Express eine Überlagerungsfunktion hat. Sie kann aber nur ganz schwach versetzte Bilder ordentlich zusammenrechnen. Auch Geisterbilder, die durch sich bewegende Objekte und Menschen zwischen den Einzelaufnahmen entstehen, kann HDR Express herausrechnen. Leider fehlt dem Programm eine Schärfungsfunktion.

Der besondere Charme von HDR Express liegt in der einfachen Bedienbarkeit des Programms, das den Anwender nicht mit unverständlichen und viel zu vielen Reglern ablenkt, sondern klar bezeichnete Funktionen bietet und zahlreiche Zusatzarbeiten automatisch übernimmt. Zum Beispiel gibt es zwar einen Belichtungs- und Sättigungsregler, aber keine Funktion, um Halos bei starken Bildkontrasten zu minimieren. Das macht HDR Express im Hintergrund selbst. Über- oder unterbelichtete Bereiche können mit Schaltflächen sichtbar gemacht werden. Diese Fehler lassen sich mit den Reglern für Lichter und Schatten mehr oder minder stark eliminieren.

Der Anwender kann anhand einiger Miniaturbilder auf einige fertige Parameterkombinationen zurückgreifen, die zum Beispiel die Farben und die Stärke des HDR-Effekts beeinflussen. Alternativ lassen sich auch eigene Voreinstellungen erzeugen und speichern.

Die fertigen Bilder lassen sich als TIFFs oder JPEGs sichern. HDR Express kostet rund 100 US-Dollar und läuft unter Mac OS X und Windows. Eine Testversion für 30 Tage wird zum Download angeboten.

Im Vergleich zum teureren HDR Expose, das ebenfalls von Unified Color stammt, fehlen zahlreiche Funktionen. Dafür kostet HDR-Expose auch rund 150 US-Dollar. Die Unterschiede zwischen beiden Programmen werden in einer Tabelle erläutert.



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tipking 13. Mär 2013

Ich find Gimp fuer die Bildbearbeitung am Rechner auch besser als Photoshop, weil...

tipking 13. Mär 2013

Ist schwierig, bei Linux. Du koenntest hoechstens auf online hdr bildbearbeitung setzen...

fotoman 22. Mär 2011

:0) da hatte ich sie auch schon bekommen. Bislang vollkommen begeistert. Hatte sie durch...

pstein 20. Mär 2011

Hallo, spontan fallen mir diverse Einsatzmöglichkeiten für HDR-Biler ein: Foot-Fotografie...

rotua 09. Dez 2010

QT: Verwendetes GUI-Toolkit PFS: Verwendetes HDR-Toolkit GUI: Graphical User Interface


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