Sperrung von Wikileaks: US-Regierung setzt Paypal unter Druck

Der Bezahldienstleister Paypal hat zugegeben, Wikileaks auf Druck der US-Regierung gesperrt zu haben, berichtet die britische Tageszeitung Guardian(öffnet im neuen Fenster) .
Das Außenministerium habe Paypal kontaktiert und erklärt, die Wikileaks-Veröffentlichungen seien illegal. Das Ministerium sei "sehr direkt" gewesen, erzählte Paypal-Vizechef Osama Bedier auf der Konferenz Le Web(öffnet im neuen Fenster) , die gegenwärtig in Paris stattfindet. Da sich das Unternehmen an die Gesetze der jeweiligen Länder halte, habe es sich entschlossen, das Konto zu sperren, sagte Bedier.
Mastercard lahmgelegt
Inzwischen haben die DDoS-Angriffe augenscheinlich auch die Zahlungssysteme von Mastercard lahmgelegt. Transaktionen mit allen Karten von Mastercard über das 3-D-Secure-System seien nicht möglich, berichtet der Zahlungsdienstleister Secure Trading in seinem Blog(öffnet im neuen Fenster) . Australische Händler haben dem britischen Branchendienst The Register(öffnet im neuen Fenster) ebenfalls von Ausfällen des Bezahlsystems berichtet.