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Netbook-Betriebssysteme: Jolicloud 1.1 verlängert Laufzeit

Eng verzahnt mit dem Internet

Jolicloud ist für den Einsatz auf Netbooks gedacht und soll diese nahtlos an das Internet anbinden. Dafür bieten die Jolicloud-Entwickler nicht nur Webapps und Zugänge zu Onlinediensten für die Datenspeicherung an, sondern bringen auch gleich einen eigenen Dienst mit, in dem installierte Apps registriert und gespeichert werden. Bei einer erneuten Anmeldung mit einem frisch installierten System werden die Applikationen automatisch nachinstalliert. Die Anmeldung an dem Jolicloud-Dienst ist kostenlos. Eine Anmeldung ist Pflicht, denn nur über den Dienst kann der Anwender die Installation der Apps vornehmen und Updates für das System erhalten.

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Jolicloud 1.1

In der Joli-Wolke kann der Anwender weitere Jolicloud-Benutzer einladen, um sich "verfolgen" zu lassen, wie die Entwickler den Dienst im englischen Original bezeichnen (Follow). Einmal als Follower etabliert, berichtet Jolicloud anderen Benutzern über das Installations- und Updateverhalten auf dem eigenen Netbook. Eine Suchfunktion für angemeldete Benutzer gibt es bereits, ebenso wie eine Liste aktuell hinzugekommener Anmeldungen. Die Webapps werden von dem Dienst nach Beliebtheit bewertet. Weitere soziale Netzdienste, etwa Chat oder Datentausch, bietet Jolicloud selbst bislang nicht an. Sollte Jolicloud später eigene Dienste anbieten, könnte sich die Linux-Distribution zu einer ernsthaften Alternative zu Googles Chrome OS entwickeln.

Zahlreiche Installationsmöglichkeiten

Jolicloud lässt sich auf einer Windows-Partition installieren. Dazu verwendet es den von Ubuntu verwendeten Wubi-Installer, der direkt in eine Jolicloud-ISO-Datei eingebettet wurde. Die 640 MByte große, ausführbare Windows-EXE-Datei steht zum Download auf den Projektseiten von Jolicloud bereit. Der Installer erstellt dabei eine Containerdatei samt virtuellem Laufwerk und trägt einen Starter in den Bootmanager von Windows ein. Der Vorteil: Jolicloud lässt sich ohne Partitionierung oder Linux-Bootmanager installieren und auch restlos entfernen. Der Nachteil ist jedoch, dass Jolicloud in dem Dateisystem der Containerdatei nicht ganz so zügig läuft wie in einer eigenen Partition.

Alternativ liegt Jolicloud auch als ISO-Datei vor. Für die Installation auf diesem Weg eignet sich entweder der Start von CD oder USB-Stick. In Ermangelung eines optischen Laufwerks kann das ISO-Image auch auf einen USB-Stick oder eine SD-Karte übertragen werden. Die Jolicloud-Entwickler haben dafür ein Miniprogramm entwickelt, das die ISO-Datei auf einen portablen Datenträger kopiert und diesen bootfähig macht. Der Jolicloud USB Creator steht für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit.

 Netbook-Betriebssysteme: Jolicloud 1.1 verlängert Laufzeit

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Der Kaiser! 13. Jan 2011

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