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Glasfasernetzwerk: M-Net startet VDSL im Allgäu

M-Net baut sein VDSL in Kempten aus. In das zusammen mit dem Allgäuer Überlandwerk gebaute Glasfasernetz flossen Gelder aus der Breitbandinitiative.
/ Achim Sawall
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Der regionale Telefon- und Internetanbieter M-net hat im Allgäu offiziell ein Glasfasernetz in Betrieb genommen. Das neue Netz versorgt ab sofort die Kemptener Stadtteile Ursulasried und Leubas mit VDSL, wie das Unternehmen bekanntgab. Bisher zählten die nordöstlichen Stadtteile Kemptens zu den weißen Flecken auf der Landkarte der Breitbandversorgung.

Das Allgäuer Überlandwerk (AÜW) hatte mehrere Kilometer Glasfaserkabel verlegt, um insgesamt acht Kabelverzweiger (KVZ) zu erschließen. M-net übernahm den Aufbau und die Implementierung der VDSL-Technologie. In die 300.000 Euro Investitionen der AÜW und M-Net sind 72.000 Euro Fördermittel von Stadt und Freistaat Bayern im Rahmen der Breitbandinitiative eingeflossen.

Die Inbetriebnahme dieses Datennetzes stelle eine entscheidende Ergänzung der Infrastruktur des Gewerbegebietes Ursulasried dar, erklärte Oberbürgermeister Ulrich Netzer. "Darüber hinaus ist aber auch für die Bürger endlich die Zeit vorbei, in der sie im Schneckentempo durch das Internet gesurft sind." M-Net-Chef Hans Konle kündigte an, weitere Projekte zur Bereitstellung von modernen Internetanschlüssen im Allgäu anzugehen.

Konle erklärte, M-Net biete Betrieben eine symmetrische Lösung, bei der der Datenfluss in beide Richtungen gleich schnell sei. Private Haushalte bekämen von M-Net Internetzugänge mit 50 MBit/s im Download und 5 MBit/s im Upload.

M-Net stellt sein Produkt Maxi-Glasfaser-DSL, das einen Telefon- und VDSL-Internetanschluss mit einer Internet- sowie Telefonflatrate ins deutsche Festnetz umfasst, ab 34,90 Euro monatlich bereit. "Wir berechnen unseren ganz normalen Preis" , sagte Konle.


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