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Erfolgreicher Anfang: Axel Springer zieht positive Bilanz für Bezahlangebote

Erfolgreicher Anfang

Axel Springer zieht positive Bilanz für Bezahlangebote

Trotz geringer Umsätze im ersten Jahr bezeichnet Axel-Springer-Verlagschef Mathias Döpfner die Ergebnisse der kostenpflichtigen Angebote des Verlages als erfolgreich. Um die Angebote auf mehr Geräten nutzbar zu machen, öffnet der Axel-Springer-Verlag seinen Onlinekiosk.

Die Einführung kostenpflichtiger Angebote hat sich für den Axel-Springer-Verlag nach eigenen Angaben ausgezahlt. Verlagschef Mathias Döpfner ist ein glühender Verfechter von Bezahlinhalten und hält wenig von kostenlosen Angeboten.

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Geringe Umsätze

Es sei ein erfolgreicher Anfang, resümierte Döpfner. "Unser Experiment zur Einführung kostenpflichtiger Angebote zeigt nach nur einem Jahr erste Erfolge." Die Umsätze aus den kostenpflichtigen Angeboten seien allerdings gegenüber den Printangeboten "derzeit noch vergleichsweise niedrig", gab der Verlagschef zu.

Die Apps des Verlages sind laut Axel Springer 811.400-mal auf iPhones und iPads heruntergeladen worden, 539.600-mal haben Nutzer dafür bezahlt.

Der Löwenanteil davon entfiel erwartungsgemäß auf die Bild-iPhone-App (405.400 Verkäufe, 263.300 Downloads), gefolgt von Mein Klub für iPhone (14.400 Verkäufe, 269.300 Downloads) und der iPad-Ausgabe der Zeitung Welt (7.700 Verkäufe, 123.000 Downloads), die öfter heruntergeladen wurde als die Ausgabe für das iPhone (39.000 Verkäufe, 25.500 Downloads). Diese wiederum wurde öfter verkauft als die iPad-Version. Unter die Downloads rechnet Axel Springer kostenlose und kostenpflichtige Downloads. Unter Verkäufe fallen kostenpflichtige Downloads sowie Monats-, Quartals- und Jahresangebote.

Ganz oder teilweise kostenpflichtig

Das kostenpflichtige Angebot des Verlages umfasst über 15 Angebote. Die meisten sind Apps für Apples mobile Geräte, für die Döpfner eingestandenermaßen schwärmt. Hinzu kommen die Angebote der Tageszeitungen Hamburger Abendblatt und Berliner Morgenpost, die teilweise kostenpflichtig sind.

Es sei noch zu früh, um zu beurteilen, "ob und wie sich die Zahlungsbereitschaft für journalistische Angebote in der digitalen Welt langfristig entwickelt", sagte Döpfner. Seiner Überzeugung nach sei der Verlag jedoch auf dem richtigen Weg, "um auch in der Onlinewelt ein Geschäftsmodell zu etablieren, das neben den Werbeerlösen die digitalen Vertriebserlöse als weitere Säule hat."

iKiosk wird geöffnet

Der Verlag kündigte gleich das nächste Angebot an: Der bisher nur auf dem iPad verfügbare iKiosk ist ab sofort auch auf allen anderen internetfähigen Geräten verfügbar. Über den Onlinekiosk können Nutzer die digitalen Ausgaben der Axel-Springer-Medien abonnieren. Über das im Frühjahr 2010 eröffnete Angebot bietet der Verlag über 30 Zeitungen und Zeitschriften an.


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Concurrenzlos 08. Dez 2010

Habe ich anders verstanden: App wurde 405k mal verkauft, anschließend gab es (nur) 260k...

Germfrwe 08. Dez 2010

Ich dachte immer die BILD wäre das Internet für Leute die kein Internet haben. Einmal am...

ADS 08. Dez 2010

für sowas wie die BILD!? Sportergebnisse gibt's im VT kostenlos und die Headline der BILD...

ich bins 08. Dez 2010

Tja, das sage ich mir auch immer, wenn ich irgendwas nicht hinbekomme oder etwas partout...

Wilbert.Z. 08. Dez 2010

Äpple und die Springer Presse, das passt wie die Faust auf den Eimer.



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