Oracle: Neue Oberfläche für Virtualbox 4

Das Layout der Benutzeroberfläche ist umgestaltet worden, um die neuen Funktionen von Virtual Box 4 unterzubringen. Erstmals wird in den Optionen auch ein Vorschaubild für das Gastsystem angezeigt. Zudem kann der Vollbildmodus laufender Gastsysteme durch Herunterskalieren auf ein kleineres Fensterformat reduziert werden. Über die Gasterweiterungen können Daten vom Wirtssystem aus direkt auf die Festplatten der Gastsysteme kopiert werden.
Auf 32-Bit-Systemen kann Virtualbox 4 mehr als 2 GByte Arbeitsspeicher ansprechen. Zu den neuen Disk-Image-Formaten, die von Virtualbox unterstützt werden, gehören das VMDK-, VHD- und das Parallels-Format. Die Virtualisierungssoftware kann auch iSCSI-Geräte ansprechen. Die Zugriffe auf die Speichermedien wurden durch die Implementierung von asynchronem I/O beschleunigt. Festplattenimages im eigenem VDI- und im VHD-Format kann Virtualbox verkleinern.
Über sogenannte Extension Packs lässt sich Virtualbox erweitern. Ein erstes externes Paket erweitert Virtualbox um einen RDP-Server und USB-2.0-Unterstützung sowie einen PXE-Bootloader mit Unterstützung für eine E1000-Netzwerkkarte.
Die Entwickler betonen, dass die Vorabversion nicht für den alltäglichen Einsatz gedacht ist. Binärpakete für Windows, Mac OS X und Linux sowie der Quellcode stehen auf der Projektseite zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.