Software: Photozoom Pro 4 rechnet unschöne Bilder sauber hoch

Photozoom Pro 4 kann aus dem Ursprungsfoto nicht mehr Informationen herausholen, als schon vorhanden sind. Dennoch gelingt es dem Programm mit optischen Tricks, Pixelstufen zu kaschieren. Der Algorithmus S-Spline Max soll dabei besonders wirkungsvoll vorgehen. Wer will, kann auch noch zahlreiche andere Methoden ausprobieren, wie zum Beispiel die bikubische Interpolation, über die auch Adobe Photoshop verfügt.












Mit Photozoom Pro 4 werden nach Herstellerangaben auch Bilder mit vielen JPEG-Kompressionsartefakten oder starkem Rauschen in akzeptabler Qualität hochskaliert. Zudem sollen Schärfealgorithmen für einen besseren Bildeindruck sorgen. Zahlreiche Parametervoreinstellungen zum Beispiel für das Vergrößern von Grafiken und Fotos liegen bereits vor.
Photozoom Pro 4 arbeitet auf Wunsch als separates Programm oder als Plugin für Adobe Photoshop. Das Programm ist in der Lage, Bildstapel automatisch nacheinander abzuarbeiten und arbeitet mit Mehrkernprozessoren zusammen. Unterstützt werden Farbräume wie RGB, CMYK, Graustufen und Lab. Beim Speichern behalten die Dateien auf Wunsch ihre Metadaten (EXIF, IPTC, XMP und das ICC-Profil). Die Software unterstützt Ebenen, 16- und 32-Bit-Farbtiefe pro Kanal. Leider lassen sich Rohdaten von Digitalkameras selbst im DNG-Format nicht verarbeiten.
Die gewünschte Zielgröße kann in Prozent- und Pixelwerten, aber auch umgerechnet auf Druckmaße eingegeben werden. Photozoom Pro 4(öffnet im neuen Fenster) von Benvista(öffnet im neuen Fenster) ist für Windows und Mac OS X erhältlich und unterstützt sowohl die 32- als auch die 64-Bit-Version von Adobe Photoshop .
Die Vollversion kostet rund 170 Euro, das Update rund 80 Euro. Wer will, kann die Leistungsfähigkeit des Programms mit einer kostenlosen Testversion prüfen.