Abo
  • Services:

Chrome OS

Google kündigt Netbook CR-48 an

Google hat mit dem CR-48 ein erstes Netbook mit Chrome OS angekündigt und weitere Details zu seinem Linux-basierten Betriebssystem verraten. Das CR-48 soll in Kürze an erste Entwickler ausgeliefert werden, zu kaufen geben wird es das Gerät aber nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Chrome OS: Google kündigt Netbook CR-48 an

Chrome OS wird gegenwärtig für mobile Geräte, vornehmlich Netbooks, konzipiert. Das Linux-basierte Betriebssystem bietet die webbasierte Chrome-Oberfläche. Die erste Einrichtung eines Netbooks mit Chrome OS soll nur rund 60 Sekunden dauern. Die Anmeldung am Gerät erfolgt in vier Schritten, was auch das Einspielen von Updates einschließt.

Stellenmarkt
  1. ORSAY GmbH, Willstätt
  2. LEONI AG, Zürich (Schweiz)

Über Verified Boot wird der Kern des Systems in der Firmware eingebettet. Beim Start werden die Teile von Chrome OS überprüft, die auf der Festplatte gelagert sind. Entdeckt Chrome OS dabei Fehler, spielt es automatisch ein verstecktes Backup ein, um die Sicherheit des Gesamtsystems zu gewährleisten.

Schneller Start und schnelles Aufwachen

Neben dem Start haben die Entwickler auch das Aufwachen aus dem Schlafmodus beschleunigt. Google zeigte, dass das System innerhalb von Sekundenbruchteilen nach dem Aufklappen bereit und im Netz war.

Chrome OS ist als Mehrbenutzersystem konzipiert. Mehrere Benutzer können ein Gerät unabhängig voneinander verwenden. Ein Gastzugang steht ebenfalls zur Verfügung, dessen Daten beim Abmelden vollständig gelöscht werden. Alle Benutzerdaten sind verschlüsselt und können weder von anderen Benutzern noch extern eingesehen werden.

Chrome OS funktioniert auch offline

Chrome OS soll auch offline zu benutzen sein. Apps werden gecachet und stehen lokal zur Verfügung, ebenso wie die Google-Dienste. Google-Docs etwa sollen später offline geschriebene Texte automatisch über die Google-Cloud synchronisieren, wenn das Gerät wieder mit dem Netz verbunden ist. Dokumente können über Cloud-Print an entfernte Drucker verschickt werden. Cloud-Print befindet sich gegenwärtig in der Betaphase.

Jedes Chrome-OS-Gerät soll mit einer 3G-Karte ausgestattet sein, die weltweit eingesetzt werden kann. In den USA arbeitet Google dabei mit Verizon Wireless zusammen, um Nutzern der Geräte eine flexible Möglichkeit zu bieten, auch dann online zu gehen, wenn kein WLAN in der Nähe ist. So können Käufer von Chrome-OS-Geräten zwei Jahre lang täglich 100 MByte kostenlos übertragen, auf Wunsch aber auch diverse Traffic- oder Flatratepakete kaufen.

Pilotprogramm mit CR-48

Mit dem CR-48 hat Google ein eigenes Netbook mit seinem Betriebssystem Chromium OS vorgestellt, das im Rahmen eines Pilotprogramms an Entwickler verteilt wird. Ein genereller Verkauf ist nicht geplant und in Deutschland steht auch das Pilotprogramm nicht zur Verfügung.

  • Chrome OS Notebook CR-48 von Google
  • Chrome OS Notebook CR-48 von Google
  • Chrome OS Notebook CR-48 von Google
  • Chrome OS Notebook CR-48 von Google
  • Chrome OS Notebook CR-48 von Google
  • Chrome OS Notebook CR-48 von Google
  • Chrome OS Notebook CR-48 von Google
  • Chrome OS Notebook CR-48 von Google
Chrome OS Notebook CR-48 von Google

Das Chrome-OS-Notebook CR-48 soll in zehn Sekunden booten, besitzt ein 12,1-Zoll-Display, ein 3G-Modem von Qualcomm sowie WLAN, eine Webcam, einen USB-Port und einen Kartenleser. Das Gerät soll eine Akkulaufzeit von acht Stunden sowie eine Standbyzeit von acht Tagen haben und wiegt rund 1,7 kg.

Zudem verfügt das Netbook über ein Tastatur in voller Größe, allerdings ohne Funktions- und Feststelltasten. Hinzu kommt ein recht großes Touchpad.

Intern kommt ein nicht näher genannter Atom-Prozessor zum Einsatz. Interessenten können sich über das Pilotprogramm bewerben, zudem sollen einige ausgewählte Chrome-Nutzer ein Gerät erhalten. Allerdings gilt für alle: Die Geräte gehen nur an US-Bürger.

Die Hardwarehersteller Samsung und Acer wollen Mitte 2011 ebenfalls Geräte mit Chrome OS anbieten. Weitere OEM-Hersteller sollen folgen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 9,99€
  2. 4,99€

Mikeee8 09. Dez 2010

Es gibt ein schiebe-Knopf hinter der Batterie, die das Jailbrainking ermöglicht...

Anonymer Nutzer 08. Dez 2010

Ihr redet beide von zweierlei Dingen und habt dennoch nicht sinnvoll auf die Bedenken von...

gresges 08. Dez 2010

offline nutzbar, so wie es ja im Artikel beschrieben ist. P.S.: Datenschutzrechtlich...

Deutsch-Lehrer 08. Dez 2010

sagt mal merkt Ihr alle gar nicht dass ihr hier einen Dumm-Troll füttert?: Thema...

ejcyrax 08. Dez 2010

mal davon ab.. chrome os wird sicherlich auch für tablets geeignet sein. genauso wie...


Folgen Sie uns
       


Microsoft Adaptive Controller - Hands on

Im Rahmen der Build 2018 konnten wir den Adaptive Controller von Microsoft ausprobieren, ein Hardware-Experiment, das Menschen mit Einschränkungen das Spielen ermöglicht.

Microsoft Adaptive Controller - Hands on Video aufrufen
Kailh KS-Switch im Test: Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
Kailh KS-Switch im Test
Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue

Der chinesische Hersteller Kailh fertigt seit fast 30 Jahren verschiedenste Arten von Schaltern, unter anderem auch Klone von Cherry-MX-Switches für Tastaturen. Der KS-Switch mit goldenem Stempel und markantem Klick ist dabei die bessere Alternative zu Cherrys eigenem MX Blue, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple-Patent Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören
  2. Tastaturen Matias bringt Alternative zum Apple Wired Keyboard
  3. Rubberdome-Tastaturen im Test Das Gummi ist nicht dein Feind

Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
Kryptographie
Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
Von Hanno Böck


    Wonder Workshop Cue im Test: Der Spielzeugroboter kommt ins Flegelalter
    Wonder Workshop Cue im Test
    Der Spielzeugroboter kommt ins Flegelalter

    Bislang herrschte vor allem ein Niedlichkeitswettbewerb zwischen populären Spiel- und Lernrobotern für Kinder, jetzt durchbricht ein Roboter für jüngere Teenager das Schema nicht nur optisch: Cue fällt auch durch ein eher loseres Mundwerk auf.
    Ein Test von Alexander Merz


        •  /