Abo
  • Services:
Anzeige
Zahlungsstopp: Visa und Mastercard sperren Wikileaks (Update)

Zahlungsstopp

Visa und Mastercard sperren Wikileaks (Update)

Die Kreditkartenunternehmen Mastercard und Visa haben Wikileaks gesperrt. Die Organisation kann keine Spenden mehr über die Karten der beiden Unternehmen entgegennehmen. US-Behörden sperren den Zugang zu den Seiten von Wikileaks.

Der Organisation Wikileaks drohen finanzielle Probleme: Das Kreditkartenunternehmen Mastercard werde keine Geldtransaktionen mehr für Wikileaks durchführen, berichtet der US-Branchendienst Cnet. Mastercard ergreife Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Wikileaks keine Zahlungen mehr über seine Karten entgegennehmen könne, teilte das Unternehmen mit.

Anzeige

In illegale Handlungen verwickelt

Das US-Kreditkartenunternehmen begründete den Schritt damit, dass Wikileaks in illegale Handlungen verwickelt sei. Die Bedingungen des Unternehmens untersagten es Kunden, sich direkt oder indirekt an unrechtmäßigen Aktionen zu beteiligen oder diesen Vorschub zu leisten, erklärte ein Sprecher.

Mastercard ist nicht der erste Zahlungsdienstleister, der Wikileaks die Dienste kündigt: Der Onlinebezahldienst Paypal hat Wikileaks vor einigen Tagen das Konto gesperrt. Der britische E-Payment-Dienstleister Moneybookers hatte das Konto der Organisation bereits im August eingefroren.

Damit ist die Finanzierung der Organisation ernsthaft in Gefahr. Hinzu kommt, dass einer der größten Geldgeber von Wikileaks, die deutsche Wau-Holland-Stiftung, derzeit wegen eines fehlenden Geschäftsberichts Schwierigkeiten mit einer Aufsichtsbehörde hat.

US-Behörden sperren Wikileaks, ...

Doch nicht nur Finanzdienstleister blockieren Wikileaks: Das US-Energieministerium (Department of Energy, DOE) verwehrt einem Teil seiner Mitarbeiter den Zugang zu den Seiten der Organisation. Betroffen sind mehrere der Forschungseinrichtungen des DOE, die den Zugang zu der Wikileaks-Seite sowie zu deren zahlreichen Spiegelseiten gesperrt haben.

Mark Leininger, der Sicherheitsbeauftragte des in Batavia im US-Bundesstaat Illinois ansässigen Fermilab, begründete die Maßnahme mit dem Schutz der Mitarbeiter. Es bestehe ein Risiko für die Wissenschaftler, die im Auftrag der Regierung forschten, wenn diese als vertraulich eingestufte Daten einsähen oder besäßen, schreibt er in einer internen E-Mail, die Cnet vorliegt.

Die Kongressbibliothek hat nach eigenen Angaben am vergangenen Freitag den Zugang zu Wikileaks gesperrt. Als Bundeseinrichtung sei sie an geltendes Recht gebunden, das sie dazu verpflichte, vertrauliche Informationen zu schützen, begründete Matt Raymond, Leiter der Kommunikationsabteilung, den Schritt. "Die unberechtigte Veröffentlichung vertraulicher Dokumente ändert nicht deren Status oder führt automatisch zur Freigabe."

... Facebook und Twitter nicht

Facebook hingegen hat mitgeteilt, das Unternehmen sehe keine Grund, die Wikileaks-Seite in dem sozialen Netz zu schließen. Auf der Seite befinde sich kein Material, das gegen die Bedingungen von Facebook verstoße, antwortete das Unternehmen auf eine Anfrage des US-Blogs Readwriteweb. Der Microbloggingdienst Twitter sagte, er werde Wikileaks nicht zensieren.

Die Blogger hatten die beiden Web-2.0-Dienste gefragt, wie sie mit Wikileaks künftig umgingen. Sie kommentierten die Stellungnahmen jedoch: "Erwarten Sie nicht, dass dies die letzten Worte der beiden Unternehmen in dieser Angelegenheit sind."

Nachtrag vom 7. Dezember 2010, 16:50 Uhr

Nach Mastercard will auch Konkurrent Visa keine Zahlungen mehr für Wikileaks abwickeln, berichtet die BBC. Allerdings wird es noch eine Weile dauern, bis die Sperrung in Kraft tritt, sagte eine Sprecherin des Kreditkartenunternehmens. Das Unternehmen wolle dann prüfen, ob Wikileaks gegen die Geschäftsbedingungen verstoße.


eye home zur Startseite
bofhsmall 09. Dez 2010

Bitte nicht US-Recht mit dt. Recht verwechseln! Wenn die Kreditkarten nach US-Recht...

bofhsmall 09. Dez 2010

Mach nur - ob in Deutschland ein paar Deppen ihre eh' kaum genutzten Karten zurückgeben...

DumDumm3 08. Dez 2010

Den grössten Mist laberst du Blablablublub. Du weisst ja ach soo sehr bescheid. Dass...

Baron Müncnhausen 08. Dez 2010

etwa 11660.311km

maerchenmann 08. Dez 2010

Top :-)



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Pneuhage Management GmbH & Co. KG, Karlsruhe
  2. Daimler AG, Esslingen
  3. IT Baden-Württemberg (BITBW), Stuttgart
  4. ROHDE & SCHWARZ GmbH & Co. KG, München


Anzeige
Top-Angebote
  1. 505,00€ inkl. Gutscheincode PLUSBAY für Ebay-Plus-Mitglieder (Vergleichspreis ab 598,00€)
  2. 37,99€
  3. Gutscheincode PLUSBAY (maximaler Rabatt 50€, nur Paypal-Zahlung)

Folgen Sie uns
       


  1. Luminar

    Lightroom-Konkurrenz bringt sich in Stellung

  2. Kleinrechner

    Tim Cook verspricht Update für Mac Mini

  3. Elektrorennwagen

    VW will elektrisch auf den Pikes Peak

  4. Messung

    Über 23.000 Funklöcher in Brandenburg

  5. Star Wars Battlefront 2 Angespielt

    Sternenkrieger-Kampagne rund um den Todesstern

  6. Nach Wahlniederlage

    Netzpolitiker Klingbeil soll SPD-Generalsekrektär werden

  7. Adasky

    Autonome Autos sollen im Infrarot-Bereich sehen

  8. Münsterland

    Deutsche Glasfaser baut weiter in Nordrhein-Westfalen aus

  9. Infineon

    BSI zertifiziert unsichere Verschlüsselung

  10. R-PHY- und R-MACPHY

    Kabelnetzbetreiber müssen sich nicht mehr festlegen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Passwortmanager im Vergleich: Das letzte Passwort, das du dir jemals merken musst
Passwortmanager im Vergleich
Das letzte Passwort, das du dir jemals merken musst
  1. 30.000 US-Dollar Schaden Admin wegen Sabotage nach Kündigung verurteilt
  2. Cyno Sure Prime Passwortcracker nehmen Troy Hunts Hashes auseinander
  3. Passwortmanager Lastpass ab sofort doppelt so teuer

APFS in High Sierra 10.13 im Test: Apple hat die MacOS-Dateisystem-Werkzeuge vergessen
APFS in High Sierra 10.13 im Test
Apple hat die MacOS-Dateisystem-Werkzeuge vergessen
  1. MacOS 10.13 Apple gibt High Sierra frei
  2. MacOS 10.13 High Sierra Wer eine SSD hat, muss auf APFS umstellen

Elex im Test: Schroffe Schale und postapokalyptischer Kern
Elex im Test
Schroffe Schale und postapokalyptischer Kern

  1. Re: Hier der Beweis ;-)

    M.P. | 09:06

  2. Re: Schade.

    Siliciumknight | 09:06

  3. "prestigeträchtige Rennserie Formel E" naja

    3dgamer | 09:06

  4. Re: Litium-Brände mit Wasser bekämpfen?!

    tomate.salat.inc | 09:05

  5. Re: 4 GByte RAM

    happymeal | 09:03


  1. 07:28

  2. 07:13

  3. 18:37

  4. 18:18

  5. 18:03

  6. 17:50

  7. 17:35

  8. 17:20


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel