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StudiVZ: "Es gibt keinen Kampf gegen Facebook mehr"

Profitable Nische im deutschen Markt besetzen

Handelsblatt: Was planen Sie für den Werbemarkt?

Clemens Riedl: Wir wollen uns 2011 unter anderem weiter auf die Markenartikler konzentrieren.

Handelsblatt: Facebook bietet Unternehmen kostenlose Profile.

Clemens Riedl: Wir denken darüber nach, 2011 Markenprofile auch für Nicht-VZ-Nutzer zugänglich zu machen. Ebenso wichtig ist aber, dass wir anders als beispielsweise Facebook nicht nur einfache Bild-Text-Kombis haben, sondern klassische Banner mit nachgewiesener Werbewirkung. Wir haben eine große Verkaufsorganisation, die auf die Bedürfnisse der deutschen Kunden eingeht und den Agenturen zugeschnittene Werbeformen anbietet. Das hat ein globaler Spieler wie Facebook nicht nötig.

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Handelsblatt: Dafür müssen Sie Werbekunden Reichweite bieten.

Clemens Riedl: VZ ist das unbekannteste Massenmedium Deutschlands. Dabei ist es die zweitstärkste deutsche Website hinter T-Online. Klar ist aber: Unser hohes Niveau ist nicht haltbar. Wir haben einen leicht negativen Trend bei den Nutzerzahlen, den wir eingeplant haben - schließlich ist der Markt für Social Networks in Deutschland gesättigt. Der Umsatz wird dennoch 2011 steigen, obwohl die Reichweite zurückgeht. Unsere Botschaft ist im Werbemarkt auf breiter Front angekommen.

Handelblatt: Naja, über Facebook-Chef Mark Zuckerberg gibt es einen Kinofilm, über Sie nicht.

Clemens Riedl: Der Facebook-Hype in den Medien wird abnehmen. Die ersten Verlage merken, dass ihnen da Konkurrenz erwächst. Werbekunden gewinnen nicht alle Informationen aus dem, was sie lesen - dem Riesenhurra für Facebook in den Medien und dem Kinofilm -, sondern aus den harten Zahlen zur Zielgruppe, die wir erreichen. Unsere Kundenanzahl bei Werbung wächst. Zudem reicht unsere Kernzielgruppe von 12 bis 29 Jahren. Die Jugend bleibt gern unter sich.

Handelsblatt: Bislang haben Sie für ältere Nutzer die Plattform MeinVZ.

Clemens Riedl: Wir werden die Trennung zwischen StudiVZ und MeinVZ mittelfristig aufgeben. Schon jetzt ist es eine Plattform mit zwei Eingängen. Nur für SchuelerVZ und das gesetzlich verankerte Schutzniveau der Jüngsten gelten eigene Regeln.

Handelsblatt: Mit Ihrer neuen Positionierung als Kommunikationsprovider haben Sie den Kampf gegen Facebook aufgegeben?

Clemens Riedl: Es gibt keinen direkten Kampf gegen den globalen Spieler Facebook mehr. Uns geht es darum, eine profitable Nische im deutschen Markt zu besetzen.

Handelsblatt: Könnte Ihre Öffnung per VZ-ID den Datenaustausch mit der großen Konkurrenz über Facebook Connect einschließen?

Clemens Riedl: Korrekt. Aber für 2011 planen wir das noch nicht.

[Das Interview erschien zuerst im Handelsblatt]

Die VZ Netzwerke gehören wie Golem.de zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck.

 Wir wollen die Telefonnummer für VZ-Nutzer überflüssig machen.

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Blair 08. Dez 2010

Ähm, wie sollte man denn sonst die Zahl der Besucher zählen? oO Und was ist mit Alexa...

niemand666 07. Dez 2010

"während Facebook eine Innovation nach der anderen veröffentlicht." und trotzdem einen...

Plebs 07. Dez 2010

Ich will ausdrücklich sagen, dass ich mich auf den Portalen nicht angemeldet habe und...

Konversationen 07. Dez 2010

Ich bin seit ein paar Monaten eigentlich nur noch bei Facebook. Vorher hatte ich nur...

meinGott 07. Dez 2010

Dafür kann es nur zwei Gründe geben: 1. Facebook demontiert sich selbst. 2. Wer zum Geier...



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