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Wir wollen die Telefonnummer für VZ-Nutzer überflüssig machen.

Handelsblatt: Facebook kann mit mehr Kraft bei Entwicklungen vorangehen. Was heißt das für Sie?

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Clemens Riedl: Wir sind privilegiert, dass wir als letzter großer deutscher Spieler bei Social Media erfolgreich mitspielen. Die Herausforderung Facebook trifft alle werbefinanzierten Angebote im Netz.

Handelsblatt: Wie antworten Sie darauf?

Clemens Riedl: Wir haben unsere eigene Existenzberechtigung. Facebook verfolgt ganz andere Ziele als wir. Es geht Facebook um den Angriff auf Google im Kampf um Nutzerdaten. Facebook will im Kern gar keine klassische Community mehr sein. Diesen Unterschied zu uns wollen wir weiter herausarbeiten. Wir beschränken uns auf eine Nische.

Handelsblatt: Wie sieht die aus?

Clemens Riedl: Wir gehen nicht auf Inhalte wie zum Beispiel Myspace mit Musik. Das ist uns eine Nummer zu klein. Bei uns geht es um intensive Kommunikation für junge Leute in Deutschland. Als ersten Schritt starten wir in Kürze einen kostenlosen, virtuellen Telefondienst, ähnlich wie bei Skype, über unsere Plattformen. Der Nutzer kann festlegen, wie er von seinen Freunden erreicht werden will: ob per Sprache, Videotelefonat, Chat oder Mail. Wir wollen die Telefonnummer für VZ-Nutzer überflüssig machen.

Handelsblatt: Haben Sie dabei einen Partner?

Clemens Riedl: Nein, das machen wir alles selbst. Damit kommen wir in Deutschland Facebook zuvor.

Handelsblatt: Facebook plant einen ähnlichen Dienst. Was unterscheidet sie?

Clemens Riedl: Der virtuelle Telefondienst ist nur ein Teil. Wir werden 2011 ein weiteres Kommunikationsfeature anbieten, das ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht konkret nennen möchte. Wir wollen quasi die deutsche Kneipe nachbilden: Sie unterhalten sich in kleinen Gruppen, zu zweit an der Bar oder lernen neue Leute kennen. Bei uns wird es persönlicher als die öffentlichen Verlautbarungen im Feed auf Facebook.

Handelsblatt: Gibt's noch mehr Neuheiten?

Clemens Riedl: VZ öffnet sich erstmals - im ersten Schritt nationalen, später auch internationalen Partnern. Ab sofort bieten wir Verknüpfungen für andere Websites an, VZ-ID. Nutzer können fremde Inhalte teilen, VZ mit externen Seiten verbinden und sie über ihr VZ-Passwort nutzen. Das geht etwa mit journalistischen Seiten und Onlineshops. Wir wollen dabei unseren Partnern im Einklang mit dem deutschen Datenschutz zugeschnittenere Informationen übermitteln, als es Facebook mit seinem Dienst Connect tut.

 StudiVZ: "Es gibt keinen Kampf gegen Facebook mehr"Profitable Nische im deutschen Markt besetzen 
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Blair 08. Dez 2010

Ähm, wie sollte man denn sonst die Zahl der Besucher zählen? oO Und was ist mit Alexa...

niemand666 07. Dez 2010

"während Facebook eine Innovation nach der anderen veröffentlicht." und trotzdem einen...

Plebs 07. Dez 2010

Ich will ausdrücklich sagen, dass ich mich auf den Portalen nicht angemeldet habe und...

Konversationen 07. Dez 2010

Ich bin seit ein paar Monaten eigentlich nur noch bei Facebook. Vorher hatte ich nur...

meinGott 07. Dez 2010

Dafür kann es nur zwei Gründe geben: 1. Facebook demontiert sich selbst. 2. Wer zum Geier...


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